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«Löwen» wie ein Teil der Klosteranlage

Der Neubau «Löwen» der Pflegimuri ist zwar schon seit August bezogen, die offizielle Eröffnungsfeier wurde aber erst jetzt vollzogen.
Eddy Schambron
Die Illumination durch die Lichtkünstler Gerry Hofstetter bezog auch die Klosterkirche mit ein. (Bild: Eddy Schambron (Muri))

Die Illumination durch die Lichtkünstler Gerry Hofstetter bezog auch die Klosterkirche mit ein. (Bild: Eddy Schambron (Muri))

Mit Stolz zeigten Franz Holdt, Präsident des Vereins Pflegimuri, und Direktor Thomas Wernli den Neubau mit seinen 49 Einzel- und vier Zweierzimmern. Wernli führte aus, dass trotz neuer Plätze im «Löwen» kein Ausbau der Zahl der gegenwärtig 218 belegten Betten stattfindet.

Die Architektur des «Löwen» ist so gewählt, dass der Neubau zum Teil der Klosteranlage wird, führte Architekt Martin Leder von Architekten Meier Leder, Baden, aus. Trotz der Einordnung in den Kontext habe die Erweiterung aber eine eigenständige und prägnante Erscheinung. Thomas Räber, Präsident der Baukommission, blickte auf eine intensive Zeit zurück und zeigte sich an der vom Duo Calva musikalisch umrahmten Feier glücklich über das Resultat, das bei einem Rundgang auch die Teilnehmenden überzeugte.

Innovative Konzepte

Heute seien in der Pflege innovative Konzepte gefragt, führte Regierungsrätin Franziska Roth aus. Einerseits, weil sich die Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner stark verändert haben, und andererseits, «weil es wichtig ist, effizienter und günstiger zu werden, ohne dass die Qualität des Angebots leidet». Die Pflegimuri zeichne sich durch innovative Konzepte aus. Ihr besonderer Dank ging an die rund 300 Mitarbeitenden, die sich täglich um das Wohl der Bewohnerinnen und Bewohner kümmern. «Ihnen gebührt die höchste Anerkennung für ihren wertschätzenden Umgang und den unermüdlichen Einsatz.»

Neben der beeindruckenden Illumination durch den Lichtkünstler Gerry Hofstetter als Höhepunkt der Feier gefiel auch der vielseitige 50. Basar am Samstag. Die meisten Besucherinnen und Besucher nutzten die Möglichkeit, auf einem Info-Pfad den «Löwen» von innen zu erleben. Neben allgemeinen Informationen gab es hier gute Einblicke in den bewohnten Bereich. Es wurde deutlich, dass die Pflegi zu den modernsten Pflegeeinrichtungen im Kanton gehört.

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