Interview
Luzian Franzini (Junge Alternative): «Verantwortung übernehmen»

Luzian Franzini ist Präsident der Jungen Grünen Schweiz und kandidiert für die anstehenden Nationalratswahlen.

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Luzian Franzini (Junge Alternative). Bild: PD

Luzian Franzini (Junge Alternative). Bild: PD

Weshalb haben Sie sich für eine Kandidatur als Nationalrat entschieden?

Luzian Franzini: Als Co-Präsident der Jungen Grünen Schweiz bin ich bereits seit Jahren auf nationaler Ebene politisch aktiv und konnte viel Erfahrungen sammeln. Es ist wichtig, dass Menschen unter 30 Verantwortung für ihre Zukunft übernehmen. Entscheide, die heute gefällt werden, betreffen meine Generation am stärksten.

Was sind Ihre drei wichtigsten Themen, für die Sie sich als Nationalrat einsetzen würden?

Laut der Wissenschaft haben wir noch 12 Jahre Zeit, um die schlimmsten Folgen des Klimawandels zu verhindern. Es braucht die richtigen Rahmenbedingungen für ein grundlegendes Umdenken in der Wirtschaft und Gesellschaft. Zudem möchte ich mich für die junge Generation und die Schwächsten der Gesellschaft einsetzen. Wir brauchen bezahlbaren Wohnraum und Chancengleichheit.

Der Kanton Zug stellt drei Nationalräte, und nur zwei kandidieren wieder. Wie beurteilen Sie Ihre eigenen Wahlchancen?

Als Vertreter einer Jungpartei sind die Wahlchancen natürlich klein. Mein Ziel ist es, entscheidende Stimmen an einen alternativen Sitz beizutragen und tolle Begegnungen und Gespräche mit Zugerinnen und Zugern im Wahlkampf zu haben.

Weshalb sollen die Zugerinnen und Zuger ausgerechnet Sie wählen?

Ich bin in Zug verwurzelt, gleichzeitig aber auf nationaler Ebene gut vernetzt. Dieses Netzwerk möchte ich zu Gunsten der Bevölkerung des Kantons Zugs nutzen. Mit viel Herzblut setzte ich mich für eine offene, ökologische und soziale Schweiz ein.

Luzian Franzini (23) ist ledig und lebt in Zug. Er ist Student und amtet als Co-Präsident der Jungen Grünen Schweiz und ist ­Vizepräsident der Grünen Schweiz.