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Männerriege Rotkreuz unterwegs: Nicht mal ein Foto liess sich draussen in der Nebelsuppe machen

Der Wochenendausflug der TSV Männerriege 2001 Rotkreuz wurde wegen schlechten Wetters abgekürzt.

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Nach einigen vorsichtigen Absagen machten sich 15 maskierte Männer auf den Weg Richtung Muotatal. Nur das Mitglied des Gemeindeführungsstabs hatte die Gesichtsmaske vergessen. Die Reise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln verlief mehrheitlich hygienisch einwandfrei. Nur die Hand eines Teilnehmers klebte an einem Kaugummi, der sich in einer Handschlaufe befand. Dann folgte der bequemste Weltrekord: ohne körperliche Anstrengung die steile Stoosbahn hinauf. Das Hotel Stooshütta war zum Glück am total verregneten vorherigen Wochenende ausgebucht.

Neu führt Ernst die Turner-Reise durch. An dieser Stelle herzlichen Dank auch an Werner für mehr als ein Dutzend organisierte Riegen-Wochenenden. Die Turngruppen hatten das Training erst seit zwei Wochen wieder aufgenommen. Ob die aufgebaute Kondition wohl reicht? Zwei Pilzsammler trieben sich in den Wäldern (und Restaurants) herum. Der Gruppendruck liess alle anderen den Aufstieg zum Klingenstock unter die Füsse nehmen. Schon bald zeigte sich, dass das Hinaufwandern anstrengender ist als das Carven beim Skitag hinunter.

Gruppenfoto wurde wegen Nebel drinnen gemacht

Es gab immer wieder Kontakt mit einer auffallend jungen Touristenschar. Manchmal fühlte man sich wie im Coop oder am Matterhorn. Das Feld lichtete sich kontinuierlich. Schliesslich erreichten nach 1000 Anstiegshöhenmetern irgendwie alle den Fronalpstock früher oder später. Die grandiose Fernsicht reichte bis zum Säntis. Ein grosser Teil der Gruppe machte auch den Abstiegskilometer komplett, natürlich nicht ohne einen Kaffee-Fertig-Halt.

Nach gestaffeltem Duschen gesellten wir uns an Vierertischen zum verdienten Abendessen. Ein Teilnehmer blieb sogar ungeplant über die Nacht, ob wegen Erschöpfung oder der Geselligkeit ist nicht überliefert. Natürlich hatte man sich dieses Jahr noch mehr zu erzählen als üblich. Das Jassen und dieses Jahr sogar Schach waren nur Beigemüse. Die alljährliche, nächtliche Sägemeisterschaft ergab keinen klaren Sieger. Am nächsten Morgen lag das zweckmässig gute Hotel voll im Nebel.

Hingegen hatten sich die Kräfteverhältnisse im Jassen über Nacht nicht verändert. Als der Reiseleiter eine leichte Aufhellung sah, war das nur der Übergang in Regen. Da gemäss der Wettervorhersage keine Besserung in Sicht war, reifte der Entschluss, die Reise frühzeitig abzubrechen. Das Masken-Gruppenfoto wurde schliesslich in der Bergbahnstation gemacht. Draussen im Nebel hätte man mit Social Distancing nicht alle Teilnehmer gleichzeitig sehen können.

Für den TSV 2001 Rotkreuz Männer: Rolf Knobel


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