Makler locken mit Geldbündeln

Hauskäufer werden zunehmend aggressiver: In Baar klingeln sie direkt an der Haustür. Unter dem Arm tragen sie ein interessantes Köfferchen.

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Die Makler kommen klingeln. Im Köfferchen tragen sie das Geld schon bei sich. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Die Makler kommen klingeln. Im Köfferchen tragen sie das Geld schon bei sich. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Der Immobilienmarkt im Einfamilienhausbereich ist im Kanton Zug ausgetrocknet. Nun greifen Makler zu Methoden, die bis anhin in der Schweiz unüblich waren: Sie klingeln bei Einfamilienhausbesitzern an der Türe oder rufen an. Dabei scheuen sie sich auch nicht, dem Hausbesitzer einen Aktenkoffer mit ganzen Geldbündeln unter die Nase zu halten.

Für Markus Risi, Leiter Immobilienmarkt bei der Zuger Kantonalbank, ist das eine neue Entwicklung. Angesichts des überhitzten Markts überrasche ihn allerdings nichts mehr. Unglücklich über die neuen Vorgehensweisen sind auch Makler selber. Diese direkte Art der Akquirierung werde aus den USA importiert, sagt August P. Heim, Leiter der Zuger Filiale des international tätigen Maklers Remax. Weshalb gewisse Makler derart aggressiv vorgehen, sei aber klar: Es gebe schlicht keine Verkaufsangebote.

Silvan Meier

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zuger Ausgabe der Zentralschweiz am Sonntag.