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Interview

Manuela Weichelt-Picard (ALG): «Zug hatte nie eine Frau in Bern»

Manuela Weichelt-Picard aus Zug kandidiert für die Alternative – die Grünen für den Nationalrat.
Manuela Weichelt-Picard (ALG).

Manuela Weichelt-Picard (ALG).

Weshalb haben sie sich für eine Kandidatur als Nationalrätin entschieden?

Manuela Weichelt-Picard: Seit dem Frauenstimmrecht wurden in Zug 54 Männer in den National- und Ständerat gewählt. Zug ist neben Appenzell Innerrhoden, Obwalden und Glarus der einzige Kanton, der noch nie eine Frau nach Bern gesandt hat. Die Zeit ist überreif! Zudem fehlt in Bern die ökologische und soziale Stimme aus dem Kanton Zug.

Was sind Ihre drei wichtigsten Themen, für die Sie sich im Nationalrat einsetzen würden?

Gleichstellung: Der eindrückliche Frauenstreik hat deutlich gezeigt, dass die Schweiz noch viel zu tun hat, bis wir wirklich von einer Gleichstellung von Frau und Mann sprechen können. Ökologie: Unsere Partei hat sich schon immer für eine gesunde Umwelt eingesetzt. Die Klimabewegung gibt uns nun grossen Schwung. Solidarität gegen innen und aussen: Das Engagement für starke Sozialwerke, die Verhinderung von Waffenexporten in Bürgerkriegsländer und die Unterstützung der Konzernverantwortungsinitiative sind drei Beispiele dafür.

Zug stellt drei Nationalräte und nur zwei kandidieren wieder. Wie beurteilen Sie Ihre Wahlchancen?

Unsere starke Liste hat gute Chancen. Das zeigen die Kantonsratswahlen und die guten Umfrageergebnisse für die Grünen. Unter den drei Kandidierenden der Hauptliste sind meine Chancen intakt.

Weshalb sollen die Zuger Sie wählen?

Als ehemalige Exekutivpolitikerin bringe ich Erfahrungen im nationalen Parlament ein, die nicht viele haben. Zudem war ich vorher acht Jahre lang Kantonsrätin. Als Frau und als soziale Grüne kann ich die Anliegen einer Mehrheit der Zugerinnen und Zuger gut vertreten.

Manuela Weichelt-Picard (52) ist verheiratet, Mutter von zwei Töchtern und lebt in Zug. Sie ist ehemalige Regierungsrätin und ehemalige Frau Landammann.

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