MARKUS MÜLLER: Noch fehlt der neue Chef am Zuger Spital

Vor 185 Tagen hat Markus Müller als CEO ad interim sein Büro im zweiten Stock im Zuger Kantonsspital in Baar bezogen. Er lobt, aber es gibt noch Baustellen.

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Markus Müller, CEO ad interim am Kantonsspital Zug. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Markus Müller, CEO ad interim am Kantonsspital Zug. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Es werden wohl nochmals so viele Tage vergehen, bis der 66-Jährige das Pult wieder räumt und sein Pensionistendasein fortsetzt. Denn: Einen neuen Chefchirurgen hat er mit Michael Zünd (47) für Bruno Lerf zwar gefunden, doch noch immer fehlt ein neuer CEO. «Das ist eine zentrale Aufgabe für den Verwaltungsrat und mich», bestätigt Müller. Der Markt an erfahrenen Spitalfachleuten sei aber eng, fast ausgetrocknet. Und dass grössere Spitäler, als es Zug sei, ebenfalls Chefs suchten, vereinfache die Lösung des Problems nicht. «Wir müssen uns entscheiden, ob wir auf eine Person mit Erfahrung setzen oder auf einen Quereinsteiger.» Spital-Profis seien rar. Mit einem Quereinsteiger gehe man andererseits ein grösseres Risiko ein.

Insgesamt zeichnet Müller von «seinem» Spital ein erfreuliches Bild. Was die vielen Wechsel in der Chefetage anbelange, sei aber ein gewisser Leidensdruck nicht von der Hand zu weisen.

Freddy Trütsch

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Zuger Zeitung.