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Interview

Martin Schuler (JSVP): «Das kann ich besser»

Der Hünenberger Martin Schuler (JSVP) will als Nationalrat nach Bern.
Martin Schuler (JSVP) Bild: PD

Martin Schuler (JSVP) Bild: PD

Weshalb haben sie sich für eine Kandidatur als Nationalrat entschieden?

Martin Schuler: Mein Auftritt in einer SRF-Abstimmungsarena im Jahr 2018 erschütterte mein Grundvertrauen in die Schweizer Politik. Mit Schrecken stellte ich fest, dass bei vielen Teilnehmern das Grundwissen rund um das Thema nur sehr lückenhaft vorhanden war, und dass sich viele der Konsequenzen von zusätzlicher Regulierung nicht bewusst waren. Rückblickend betrachtet haben sich namhafte Politiker nur mit einem weiteren TV-Auftritt profilieren wollen. Als dann die Anfrage der SVP für eine Kandidatur als Nationalrat kam, blickte ich auf jene Arena-Diskussion zurück, mit der Schlussfolgerung: «Das kann ich besser.» Ich bin nicht der Typ, der die Faust im Sack macht, sondern ich will mich selbst einbringen.

Was sind Ihre drei wichtigsten Themen, für die Sie sich im Nationalrat in Bern einsetzen würden?

Erstens sollten Regulierungen nach dem Paretoprinzip (mit 20 Prozent Aufwand, 80 Prozent Ertrag) erfolgen. Ansonsten laufen wir weiter auf dem Kurs der Überregulierung, was Gift für unsere Wirtschaft ist. Zweitens: Entscheiden und handeln, das heisst Entscheidungen zu tragen und für deren Konsequenzen einzustehen. Auch wenn es unangenehm wird. Drittens: Probleme ganzheitlich analysieren und die daraus resultierenden Konsequenzen in die Analyse mit einbeziehen.

Der Kanton Zug stellt drei Nationalräte und nur zwei kandidieren wieder. Wie beurteilen Sie Ihre Wahlchancen?

Meine Wahlchancen beurteile ich als bescheiden, jedoch liegt es an den Wahlberechtigten des Kantons Zug, dies zu entscheiden.

Weshalb sollen die Zuger ausgerechnet Sie wählen?

Es braucht pragmatische Verstärkung in Bern, dafür möchte ich mich einsetzen.

Martin Schuler (35) wohnt in Drälikon, Hünenberg ist Landwirt und sitzt für die SVP seit dem 29. August 2019 im Kantonsrat.

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