Leserbrief

Massive Verschlechterung für Walchwiler und Arther

«Regierung soll sich für Buslinien einsetzen», Ausgabe vom 4. Januar

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Die geplante Anpassung des Fahrplans ab Dezember 2020 bringt für die Einwohner der Gemeinde Walchwil – wie auch Arth – eine massive Verschlechterung. Für die Walchwiler bedeutet das konkret: Umsteigen in Oberwil, entweder auf den Bus 3 oder die S-Bahn.

Dazu ein Beispiel: Gehbehinderte müssten in Oberwil umsteigen, geht das so einfach und schnell? Geplant ist ausserdem, die Verbindungen mit dem Bus von und nach Arth-Goldau zu streichen. Dies würde viel mehr Zeitaufwand für alle, Berufspendler, ältere Menschen wie auch Schüler bedeuten. Dazu ein Beispiel: Berufstätige pendeln von Arth nach Goldau, um nach Zug zur Arbeit zu gelangen. Da stellt sich uns die Frage: Benutze ich statt des ÖV nicht besser das Auto? Staus wären programmiert! Wenn immer auch von Klima die Rede ist: Wie hoch würde schlussendlich der CO2-Ausstoss entlang des oberen Zugersees ausfallen? Ein Schwerpunkt des von Bund und Kanton erstellten Raumplanungsgesetzes (RPG) fordert gute Anbindungen an den öffentlichen Verkehr. Gemäss einer Statistik im RPG besitzt der Kanton Schwyz (somit auch die Gemeinde Arth) ein grosses Wachstumspotenzial. Unser Wunsch ist es, dass unsere Politiker der Kantone Zug und Schwyz sich mit dieser für unsere Region wichtigen Thematik dafür einsetzen, dass diese Änderungen auf den nächsten Fahrplanwechsel nicht zu Stande kommen. Im Klartext: Die Buslinien Walchwil–Goldau Bahnhof und Walchwil–Zug sollten unbedingt erhalten bleiben. Die Zeit eilt!

Renate und Josef Fassbind-Frei, Walchwil