Massnahme
Die Corona-Reihentests an Zuger Schulen werden weitergeführt

Die Reihentests ab der 4. Klasse der Primarstufe sollen bis zu den Sommerferien weitergeführt werden. Die Vorschriften können vorzeitig aufgehoben oder abgeändert werden, falls die Entwicklung der Pandemie dies zulässt.

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(rh) Auch nach den Frühlingsferien wird in den Zuger Schulen weiter auf Massentests gesetzt, wie die Bildungsdirektion und die Gesundheitsdirektion mitteilen. Trotz des weitgehenden Verzichts auf Quarantäneanordnungen auf der Sekundarstufe seit Einführung der Reihentests kam es zu keinen Ausbrüchen mehr, heisst es in der Mitteilung. «Damit konnte das Ziel eines möglichst ungestörten Präsenzunterrichts erreicht werden.» Die nach wie vor sehr tiefe Dispensationsquote zeige, dass die Massnahme von den Betroffenen sehr gut akzeptiert werde.

Der Regierungsrat beschloss Ende März, die Reihentests auszuweiten und ab der 4. Klasse der Primarstufe durchzuführen. Mithilfe der Reihentests sollte auch dort die angespannte Lage verbessert und die Zahl der lsolations- und Quarantänemassnahmen verringert werden. Da die Reihentests ab der 4. Primarschulklasse erst am Anlaufen sind, fehlen zwar gemäss den zuständigen Direktionen noch verlässliche Vergleichszahlen.

Die Erfahrungen mit den Reihentests auf Sekundarschulstufe seien jedoch sehr gut, weshalb die Untersuchungen sowohl auf der Sekundarstufe als auch in den Primarschulen nach den Frühlingsferien weitergeführt werden sollen. Das bisherige Enddatum vom 16. April (Frühlingsferien) soll daher auf den 2. Juli (Sommerferien) verschoben werden. «Der Regierungsrat wird die Entwicklung der Pandemie während dieses Zeitraums genau verfolgen und alle oder einzelne Vorschriften vorzeitig aufheben oder abändern, sollten sie zur Erreichung des gesetzten Ziels nicht mehr notwendig sein.»