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Interview

Mathias Bürki (EVP): «Gibt noch viel Handlungsbedarf»

Der Zuger Mathias Bürki (EVP) will nach Bern und kandidiert für den Nationalrat.
Mathias Bürki kandidiert für den Nationalrat. Bild: PD

Mathias Bürki kandidiert für den Nationalrat. Bild: PD

Weshalb haben Sie sich für eine Kandidatur als Nationalrat entschieden?

Mathias Bürki: Weil wir dringend junge Menschen brauchen, die sich ihrer gesellschaftlichen und politischen Verantwortung bewusst sind und sich für ihre Mitmenschen und die Umwelt einsetzen wollen.

Was sind Ihre drei wichtigsten Themen, für die Sie sich einsetzen würden?

Als Arzt liegt mir ein gut funktionierendes Gesundheitswesen sehr am Herzen. Trotz Licht­blicken gibt es dort noch viel Handlungsbedarf. Und auch in der Gesundheitsförderung, der Suchtprävention und beim Jugendschutz sind wir noch nicht am Ziel. Da wir keine zweite Welt im Keller haben, ist mir zudem ein konsequenter Umweltschutz und ein nachhaltiger Umgang mit unseren begrenzten Ressourcen sehr wichtig. Schliesslich möchte ich mich auch gesellschaftspolitisch einsetzen, soziale Gräben zuschütten, bei schwierigen Themen eine vermittelnde Rolle einnehmen sowie jenen Menschen eine Stimme geben, die nicht selbst für sich sprechen können. Denn die Stärke eines Volkes misst sich immer am Wohl der Schwächsten.

Zug stellt drei Nationalräte und zwei kandidieren wieder. Wie beurteilen Sie Ihre Wahlchancen?

Mir ist bewusst, dass die Wahlchancen realistisch betrachtet gering sind. Ich bin jedoch ein Mensch, der allem Realismus zum Trotz beharrlich am kindlichen Glauben, dass nichts unmöglich ist, festhält. Sie, die diese Zeilen lesen, können das Unmögliche mit ihrer Stimme möglich machen.

Weshalb sollen die Zuger ausgerechnet Sie wählen?

Weil sie in mir einen jungen, äusserst kommunikativen, hochmotivierten, von Ideen nur so sprudelnden jungen Politiker als Vertretung des Kantons Zug im Nationalrat hätten. Ausserdem braucht es in Zeiten der ­zunehmenden politischen Polarisierung Menschen, die Brücken bauen und Kompromisse schmieden können.

Mathias Bürki (28) wohnt in Zug, ist verheiratet und hat einen Sohn. Er ist Arzt und war bis 2017 Mitglied des Zentralvorstands EVP Schweiz.

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