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Matthias Michel soll den Zuger FDP-Ständeratssitz verteidigen

Die Liberalen des Kantons Zug schicken im Herbst den Stadtzuger Matthias Michel in den Ring, um ihren Ständeratssitz wiederum besetzen zu können. Dies nach einer langen und emotionalen Versammlung.
Matthias Michel wird von der FDP für den Ständeratswahlkampf portiert. (Bild: Stefan Kaiser)

Matthias Michel wird von der FDP für den Ständeratswahlkampf portiert. (Bild: Stefan Kaiser)

Alt Regierungsrat Matthias Michel soll für die FDP den Ständeratssitz von Joachim Eder verteidigen, der bekanntlich im Herbst nicht mehr zur Wiederwahl antritt. Erst um 22 Uhr stand das Verdikt an der gestrigen General- und Nominationsversammlung von 144 zu 104 Stimmen zu Gunsten von Michel im Chamer Lorzensaal fest. Dies, weil die Nomination mit den 250 Stimmberechtigten als drittletztes von sechs Traktanden behandelt wurde.

Doch bis dieses Resultat feststand, ging es äusserst spannend zu und her. Es begann mit der Vorstellung der beiden Kandidaten, die mit ihren Ansichten und Werten um die Stimmen der Anwesenden warben.

Es folgten zwei Fragen aus dem Plenum. Es schien, dass alle darauf warteten würden, bis Michel und Hotz sowie die Pressevertreter den Saal verlassen, wie es bei der «offenen Aussprache» Usus ist. Nur Applaus war aus dem fast vollen Saal zu vernehmen und es dauerte fast eine halbe Stunde, bis zur Wahl geschritten wurde. 149 Stimmzettel wurden ausgeteilt, einer war leer.

«Ich bin froh, dass wir eine offene Ausmarchung hatten und nicht ein Kandidat, wie in China, durchgewunken wurde», sagte der sichtlich erleichterte Sieger. «Konkurrenz ist gut und bringt uns Präsenz», ergänzte er.

Ja zum Bau- und Planungsgesetz

Zur Länge des Abends trugen auch die drei Parolenfassungen zur anstehenden eidgenössischen Steuerreform und der Änderung der EU-Waffenrichtlinie sowie die der Teilrevision des kantonalen Planungs- und Baugesetzes (PBG) bei, die zu Beginn der Versammlung behandelt wurden. Das PBG empfiehlt die Nominationsversammlung einstimmig bei einer Enthaltung zur Annahme. Auch für die Steuerreform gabs ein deutliches Ja der anwesenden FDP-Mitglieder. Dies mit sechs Gegenstimmen und einer Enthaltung. Nicht so deutlich empfehlen hingegen die Liberalen ein Ja zum Waffengesetz. Denn die Abstimmung ergab 57 Neinstimmen bei 15 Enthaltungen.

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