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Die Kantonsschule Zug hielt eine Maturafeier der Rekorde ab

Die Maturafeier in der Waldmannhalle war für die Kantonsschule Zug eine der Rekorde. Noch nie wurden so viele Maturaausweise übergeben und noch nie war es während einer Feier so heiss. Der feierlichen Stimmung tat dies trotzdem keinen Abbruch.
Christopher Gilb
Bei grenzwertigen Temperaturen bekamen 237 Maturi und Maturae in der Waldmannhalle ihr Abschlusszeugnis. (Bild: Maria Schmid, Baar, 27. Juni 2019)

Bei grenzwertigen Temperaturen bekamen 237 Maturi und Maturae in der Waldmannhalle ihr Abschlusszeugnis. (Bild: Maria Schmid, Baar, 27. Juni 2019)

237 Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Zug konnten am 27. Juni in der Waldmannhalle in Baar ihre Maturaausweise entgegennehmen. Das sind nur zwei weniger, als zur Prüfung angetreten waren und 49 mehr als letztes Jahr: ein neuer Rekord. Das Programm der Feier war ein strafferes als geplant. Das hatte mit dem zweiten Rekord des Abends zu tun. Die Innentemperaturen in der gut gefüllten Waldmannhalle unterschieden sich gefühlt nur minim von den heissen Aussentemperaturen, so das viele der zahlreich erschienen Eltern mit Fächern versuchten, sich etwas Erleichterung zu verschaffen, und die Aufmerksamkeitsspanne der Anwesenden entsprechend nicht die längste war.

Die Rektorin des Gymnasiums Franziska Eucken-Bütler verglich die Reise, die den Maturi und Maturae nun bevorsteht, mit einer Reise in ein neues unbekanntes Land. Doch auch da ziehe man wahrscheinlich nicht einfach los, sondern habe beispielsweise schon die fremde Sprache gelernt, Informationen gesammelt und Karten studiert. «Ich wünsche Ihnen, dass Sie sich in der neuen Freiheit orientieren und bewegen können und wenn Sie dann rückblickend feststellen, dass sie ein Teil des Rüstzeugs dafür an der Kantonsschule Zug erworben haben, haben wir unsere Aufgabe erfüllt», so Eucken-Bütler. Sie wünsche den Maturi und Maturae, die Herausforderungen der neuen Freiheit gut bewältigen zu können.

Auch Kluge Geister irren

Doch Freiheit bedeutet auch Verantwortung, darauf ging der Zuger Finanzdirektor Heinz Tännler in seiner Rede ein, der die Grussbotschaft des Regierungsrats überbrachte. «Mit diesem Tag beginnt für Sie ein neuer Abschnitt», so Tännler an die Jugendlichen gerichtet. Das Ende werde zum Anfang. Und man breche nun zu Neuem auf mit dem Reifezeugnis in der Hand und der Freiheit der Berufswahl vor Augen. «Doch die Freiheit darf nicht alleine daherkommen», wie Tännler mahnte.

Sie habe die Verantwortung als Zwillingsschwester, ohne diese führe sie zur Willkür. Wer aber beides verbinde, der könne viel gestalten. Die Festrede hielt Marc Meyer von der Universität St. Gallen. Wer schon immer wissen wollte, wie viele klugen Geister sich bereits einmal geirrt haben, erfuhr es in seiner Rede, in der er ein amüsantes Beispiel ans Nächste reihte. Er wollte den Jugendlichen zeigen, dass es wichtig ist, sich trotz guter Bildung im Leben weiter zu reflektieren, bescheiden zu sein, auf Fakten statt Spekulationen zu setzen und lieber keine Prognosen anzustellen. Die Rede aus dem Kreis der Maturi und Maturae hielt dann Tamara Lötscher aus der Klasse 6C. Sie zeigte sich in Bezug auf die Zukunft überzeugt, dass egal, welchen Weg sie und ihre Klassenkameraden nun einschlagen, ihnen sicher gelinge, was sie anfassen würden.

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