MEDIZIN: Am Tag der Debatte schlagen die Ärzte Alarm

Dem Kanton Zug droht ein Ärztenotstand, sagen die Mediziner. Die Regierung sieht das anders.

Drucken
Teilen
(Symbolbild Alexandra Wey/Neue LZ)

(Symbolbild Alexandra Wey/Neue LZ)

«Wir schätzen die Unterstützung, die wir bisher vom Gesundheitsdirektor erhielten, und sind ihm dafür dankbar. Aber es braucht dringend weitere, gut geplante Massnahmen, um den beängstigenden Trend hin zum Hausarztmangel genügend rasch umzukehren.» Mit diesen alarmierenden Worten richtet sich die Vizepräsidentin der Ärzte-Gesellschaft des Kantons Zug, Franziska Zogg, gegen die Ausführungen und den Antrag des Regierungsrats.

Der Grund für die heftige Reaktion der Zuger Ärzte ist die ablehnende Haltung der Regierung gegen die Motion des Baarers Hubert Schuler (SP), der diese verpflichten will, eine Strategie gegen den Ärztemangel zu erarbeiten, und die der Kantonsrat in seiner Sitzung vom (heutigen) Donnerstag behandelt. Der Regierungsrat begründete seinen Widerstand unter anderem mit der Quote von 0,55 Prozent Ärzten auf 1000 Einwohner, die deutlich über dem Schweizer Schnitt von 0,51 Prozent liege.

Charly Keiser

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Zuger Zeitung.