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Mehr Arbeitsvermittlungen in Zug als je zuvor

Die Jahresbilanz 2018 des Vereins für Arbeitsmarktmassnahmen fällt durchwegs positiv aus. Es gab weniger Arbeitslose, und diese wurden mehrheitlich erfolgreich vermittelt. Neue Projekte trugen zum Erfolg bei.
Cornelia Bisch

Während die Arbeitslosenquote der Schweiz Ende Dezember bei 2,4 Prozent lag, wies der Kanton Zug lediglich einen Wert von 2,2 Prozent aus. Die kantonale Arbeitslosenquote lag damit noch tiefer als in den beiden Vorjahren.

«2018 war ein gutes Jahr für Arbeitslose», betonte Gianni Bomio, Präsident des Vereins für Arbeitsmarktmassnahmen (VAM) Zug an einer Medienorientierung. Gemeinsam mit der Partnerorganisation Halle 44 vermittelte der Verein im vergangenen Jahr insgesamt 1698 Stellensuchende. «Damit konnte der Wert der Vorjahre erheblich gesteigert werden», sagte Bomio erfreut. «Das ist das beste Ergebnis seit der RAV-Gründung im Jahr 1996.»

Gründe dafür seien einerseits die positive Wirtschafts- und Konjunkturlage, aber auch neue Arbeitsmarktmassnahmen sowie die im Sommer 2018 eingeführte Stellenmeldepflicht. Ein Rückgang der Arbeitslosenzahlen sei per Ende Jahr bei fast allen Alterskategorien zu verzeichnen gewesen. «Die Vermittlungsquote betrug 28 Prozent in den internen und externen VAM-Stellennetzen.» Fürs laufende Jahr erwartet der Vereinspräsident einen leichten Anstieg der Arbeitslosenquote.

Individuelle Bewerbungsstrategien

Bereits 2018 wurde das «Englischsprachige Programm für höher qualifizierte Stellensuchende» lanciert. Angeboten wird es vom Innopark Zug-Zentralschweiz. «Es gibt immer mehr Englischsprechende in Zug, die zwar gut ausgebildet sind, aber kaum über Netzwerkkontakte verfügen», so Bomio. Die Teilnehmer der Zwei-Monats-Modulmassnahme lernen die Besonderheiten des Schweizer Arbeitsmarktes kennen und entwickeln eine individuelle Bewerbungsstrategie. «Darüber hinaus lernen sie, ihr persönliches Netzwerk auf- und auszubauen.» 2019 soll dieses Projekt intensiviert werden.

Auch das Pilotprojekt «Mentoring 50 plus» sei gut angelaufen und werde um ein weiteres Jahr verlängert, berichtete Bomio. Dabei unterstützen freiwillige Fachleute aus dem aktiven Berufsleben Arbeitslose ab 50 Jahren bei der Jobsuche. Die Aktivitäten der Organisation Halle 44 hätten auch letztes Jahr wieder zahlreiche Besucher angelockt, informierte Leiterin Esther Staub. Halle 44 betreibt verschiedene Kunstateliers, Werkstätten, eine Cafeteria sowie einen Bücherservice mit Bibliothek.

Die Organisation unterstützt Arbeitssuchende darüber hinaus aktiv bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen. Am 12. März wird die siebte Ausgabe der Zuger Jobmesse im Lorzensaal Cham stattfinden.

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