Mehr Geld für Zuger Strassenfasnacht beantragt

Die Zunft der Letzibuzäli und die Zuger Chesslete sollen von der Stadt Zug mehr Geld für die Ausrichtung der Strassenfasnacht erhalten. Der Stadtrat beantragt einen Beitrag von jährlich 60'000 Franken.

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Chesselwy auf dem Landsgemeindeplatz beim Zytturm. (Bild: Maria Schmid)

Chesselwy auf dem Landsgemeindeplatz beim Zytturm. (Bild: Maria Schmid)

Die Fasnachtsorganisationen Zunft der Letzibuzäli in der Herti und die Vereinigung Zuger Chesslete in der Innenstadt tragen in der Stadt Zug jeweils die Strssenfasnacht. Von 1999 bis 2010 erhielt die Vereinigung Zuger Chesslete einen jährlich wiederkehrenden Beitrag von 10'000 Franken (Barbeitrag und Werkhofkosten). Die Zunft der Letzibuzäli erhielt bis 2010 jährlich Beiträge von durchschnittlich 1000 Franken.

Weil die Polizeikosten, Abfallentsorgung und Werkhofleistungen in den letzten Jahren gestiegen und die Plakettenverkäufe rückläufig seien, beantragten die beiden Organisationen im Jahr 2010 eine Erhöhung der Beiträge, wie die Stadt Zug in einer Mitteilung schreibt. In eigener Kompetenz habe der Stadtrat die Beiträge für die Fasnacht 2011 auf 20'000 Franken (Chesslete) und 29'000 Franken (Zunft der Letzibuzäli) erhöht.

Antrag für 60'000 Franken jährlich

Nun beantragt der Stadtrat dem Grossen Gemeinderat für die Jahre 2012 bis 2015 wiederkehrende Beiträge an die Vereinigung Zuger Chesslete von 29'000 Franken und an die Zunft der Letzibuzäli von 31‘000 Franken. Der wiederkehrende Beitrag für beide Fasnachtsorganisationen von insgesamt 60‘000 Franken setzt sich zusammen aus einem Barbeitrag von 28‘000 Franken und einem Beitrag an die Werkhofkosten von 32‘000 Franken.

pd/bep