Mehr Lohn für Zugs Stadträte gefordert

Ein höheres Salär für die Zuger Stadträte: Mit dieser Idee kann vor allem die SVP nicht viel anfangen.

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Der Stadtrat Zug nach den Wahlen 2010: André Wicki, Ivo Rohmer, Andreas Bossard, Stadtpräsident Dolfi Müller, Vroni Straub und Stadtschreiber Arthur Cantieni (von links). (Bild: Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Der Stadtrat Zug nach den Wahlen 2010: André Wicki, Ivo Rohmer, Andreas Bossard, Stadtpräsident Dolfi Müller, Vroni Straub und Stadtschreiber Arthur Cantieni (von links). (Bild: Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Verdienen die Zuger Stadträte zu wenig? Ja, findet das Büro des Grossen Gemeinderates. Die Lohnstruktur in der Stadtverwaltung stimme nicht, dies, weil mehrere Kadermitarbeiter der Stadtverwaltung mehr verdienen als Stadtratsmitglieder. Das Büro des Grossen Gemeinderates beantragt deshalb in einer Vorlage, dass das Stadtratsgehalt von 159'162 Franken jährlich auf 200'000 Franken erhöht wird. Zudem sollen Stadträte im Voll- und nicht mehr im Hauptamt tätig sein. Eine nebenberufliche Erwerbstätigkeit wäre so – anders als heute – nicht mehr gestattet. Das Stadtparlament könnte jedoch Ausnahmen bewilligen. In Kraft treten soll die Revision per 2015.

In den Fraktionen des Stadtparlaments gehen die Meinungen auseinander. So findet etwa die FDP das vorgesehene Salär durchaus angemessen. Auch die Geschäftsprüfungskommission befürwortet einstimmig die neue Lohnsumme von 200'000 Franken, beantragt allerdings, das System des Hauptamtes beizubehalten. Die CVP wünscht sich mehr Details und mehr Zeit wünschti, bevor sie über ein so zentrales Thema befinden will. Die SVP hingegen will sowohl der Lohnfrage wie auch beim Dienstverhältnis den Status quo beibehalten. Die SP wiederum befindet sich auf der Linie des Büros. Und auch die Alternative-CSP ist für die Erhöhung der Löhne. Allerdings nur dann, wenn die Stadträte im Vollamt tätig sind.

Samantha Taylor

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