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Mehr Platz für künftige Schüler in Unterägeri

An der Gemeindeversammlung beantragt die Exekutive einen Kredit für einen Schulhausneubau. Für grössere Diskussionen dürfte die Busverbindung vom Ägerital nach Menzingen sorgen.
Andrea Muff
Das Projekt Acher Mitte: Bei der «Alten Turnhalle» mit Singsaal soll ein Neubau realisiert werden. (Bild: Stefan Kaiser (Unterägeri, 5. Dezember 2018))

Das Projekt Acher Mitte: Bei der «Alten Turnhalle» mit Singsaal soll ein Neubau realisiert werden. (Bild: Stefan Kaiser (Unterägeri, 5. Dezember 2018))

In Unterägeri stellt die Gemeinde einen starken Anstieg der Schülerzahlen im Kindergarten und in den unteren Klassen der Primarschule fest. Deshalb wird seit dem Schuljahr 2016/17 im Kindergarten eine zusätzliche Klasse geführt. Und für das laufende Schuljahr wurde in der 1. Primarstufe ein fünfter Klassenzug eröffnet.

Die Gemeinde rechnet damit, dass der Trend zu mehr Schülern anhält. Abhilfe schaffen soll ein Neubau auf dem Schulareal Acher im Bereich der «Alten Turnhalle». Dafür hat der Gemeinderat an der Gemeindeversammlung vom 10. Dezember einen Projektierungskredit von 790 000 Franken zur Genehmigung traktandiert. Das Projekt Acher Mitte ist bei den Parteien grundsätzlich unbestritten. Die Alternative – die Grünen werden den Antrag stellen, den Neubau aus Holz zu realisieren. Dies entspräche geltendem Gesetz.

Ein Punkt, der bei der CVP für Diskussionen sorgte, ist die direkte Busverbindung zwischen dem Ägerital und Menzingen. Zu den Motionen der CVP und FDP will der Gemeinderat an der Versammlung informieren. Im Bericht und Antrag des Regierungsrates zu den Postulaten im Kantonsrat ist die Rede von Verstärkungskursen. «Sollte der Kanton für eine sofortige Umsetzung nicht Hand bieten, fordert die CVP die Aufnahme von 25 000 Franken im Budget 2019», heisst es von der CVP. Auch bei der FDP waren die Motionen Thema. «Wir sind zuversichtlich, dass Verstärkungskurse eine gute Lösung für die Schüler sind», sagt Gabriela Ingold, Präsidentin FDP Unterägeri. Die FDP werde weiter am Thema dran bleiben.

Bei der SVP Unterägeri gab vor allem die Antwort des Gemeinderats zu ihrer Motion zu reden. Mit dem Vorstoss setzt sich die Partei für die Beibehaltung der Kleinklassen ein. «Ausgehend davon, dass auch der Gemeinderat die positiven Aspekte der Kleinklassen erwähnt, liegen die Gründe für die Auflösung der Kleinklasse wohl am ehesten bei den Hürden der Bürokratie», schreibt Esther Monney. Die Grünliberalen Unterägeri setzen hingegen auf das integrative Modell und folgen dem Gemeinderat, indem sie die Motion nicht erheblich erklären wollen.

Die SP hat keine Parolen mitgeteilt.

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