Mehr Raum zum Lernen in Sins

In Sins wird das Schulhaus Letten für über 6 Millionen Franken erweitert.

Eddy Schambron
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Die Tage des bestehenden Feuerwehrlokals in Sins sind gezählt.

Die Tage des bestehenden Feuerwehrlokals in Sins sind gezählt.

Bild: Eddy Schambron

Mehr Raum für die Schule und ein neues Feuerwehrlokal in Sins: Gegenwärtig liegt das entsprechende Baugesuch öffentlich auf. Es beinhaltet den Abbruch des bestehenden Feuerwehrlokals und der Hauswartwohnungen, den Neubau des Feuerwehrlokales und die Erweiterung des Schulhauses Letten. Die Investitionskosten belaufen sich auf 6,12 Millionen Franken.

Schon länger stösst der Schulbetrieb im Primarschulhaus Letten an seine Grenzen. Aber es ergibt sich auf dem Areal mit Kindergarten, Mehrzweckhalle, Feuerwehrlokal und Sportanlagen «eine logische und sinnvolle Entwicklungschance», wie der Leiter Bau und Planung, Rolf Friedli, festhält. Der südlich der Mehrzweckhalle angebaute Gebäudekomplex mit Feuerwehrlokal und zwei Wohnungen wird vollständig abgebrochen. Am gleichen Standort wird ein neues Feuerwehrlokal mit angegliederten Nebenräumlichkeiten erstellt. Auf dem Sockelgeschoss in Beton wird ein dreigeschossiger Aufbau in Holzkonstruktion mit Flachdach für Schul- und Nebenräume realisiert. So entstehen sechs Klassenzimmer, sieben Gruppenräume, zwei Mehrzweckräume, Nebenraum zum Mehrzweckraum, ein Lehrervorbereitungszimmer, sanitäre Anlagen, Putz- und Nebenräume. Zusätzlich müssen zwei bestehende Fluchtwege aus der Schutzraumunterkunft baulich angepasst und verlängert werden. Ebenfalls angepasst wird der bestehende Notausstieg aus dem Schutzraum Süd.

Mehr Schulraum nötig

Steigende Schülerzahlen und das eingeführte Stufenprinzip 6/3 sowie pädagogische Vorgaben verlangen nach mehr Schulraum. Heute ist die Raumaufteilung schwierig und führt auch öfters zu Zweckentfremdungen von Zimmern, wie der Gemeinderat darlegte.

Die Einwohnergemeindeversammlung sagte Ja zur präsentierten Lösung und genehmigte neben dem Kredit auch 58000 Franken für den Bau einer Fotovoltaikanlage. Es wird mit einer Bauzeit von eineinhalb Jahren gerechnet, sodass der Neubau auf Beginn des zweiten Semesters des Schuljahres 2021/22 in Betrieb genommen werden kann.