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Leserbrief

Meinungen zur AHV-Steuervorlage (Staf)

Zur eidgenössischen Abstimmung vom 19. Mai

Vom spezialisierten Einmannbetrieb mit lokalem Fokus bis zum international tätigen Konzern: Die Zuger Wirtschaftskammer zählt rund 400 Mitglieder mit mehr als 20 000 Arbeitsplätzen. Obwohl die Firmen in ganz unterschiedlichen Bereichen tätig sind, haben sie dennoch eines gemeinsam: Sie alle sind auf unternehmerfreundliche Rahmenbedingungen angewiesen. Genau dafür macht sich die Wirtschaftskammer seit jeher stark.

Am 19. Mai haben wir die Chance, ein Zeichen für einen starken Wirtschaftsstandort Zug zu setzen. Bei der AHV-Steuervorlage handelt es sich um einen gut durchdachten Lösungsvorschlag, der sowohl den regionalen verankerten Betrieben als auch den international tätigen Firmen zugute kommt. Nebst der Wirtschaftskammer befürworten auch der kantonale Gewerbeverband, die Zuger Treuhändervereinigung sowie viele weitere Unternehmervertreter die Vorlage. Sie alle sind zu Recht davon überzeugt, dass bei einer Annahme der AHV-Steuervorlage der Werkplatz Zug gefördert und Tausende Arbeitsplätze gesichert werden. Dass die Vorlage darüber hinaus eine jährliche Finanzspritze an die kränkelnde AHV vorsieht, ist aus sozialpolitischer Sicht ein weiteres Argument für klares Ja.

Markus Vogel, Vorstandsmitglied Zuger Wirtschaftskammer, Partner KPMG Zug


Für den Wohlstand der Schweiz sind eine international wettbewerbsfähige Besteuerung der Unternehmen und eine verlässliche Altersvorsorge von zentraler Bedeutung. Die zur Abstimmung stehende Reform der Unternehmensbesteuerung ist notwendig, weil gewisse Steuerprivilegien nicht mehr internationalen Anforderungen entsprechen und aufgehoben werden müssen. Die AHV wiederum gerät zunehmend in finanzielle Schieflage, weil immer mehr Menschen eine AHV-Rente beziehen. Vor diesem Hintergrund sagt die Grünliberale Partei des Kantons Zug (GLP), im Gegensatz zur nationalen Partei, Ja zur Steuerreform und zur AHV-Finanzierung (Staf). Die Vorteile, welche diese Vorlage mit sich bringt, werden von der Zuger GLP somit stärker gewichtet als die umstrittene Verknüpfung zweier an sich sachfremder Themen. Künftig gelten für alle Unternehmen in der Schweiz die gleichen Besteuerungsregeln. Dies bedeutet, dass die bisher steuerlich privilegierten Firmen künftig mehr und alle anderen, insbesondere die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), weniger Steuern zahlen werden. Damit können sowohl die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz gewahrt, wie auch Arbeitsplätze gesichert werden. Dass dabei gleichzeitig die AHV-Finanzierung verbessert wird, ist ein willkommener sozialpolitischer Zusatzeffekt. Sie verschafft der AHV dringend benötigte Mehreinnahmen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der Renten. Unbestritten ist für die GLP, dass weitere Massnahmen folgen müssen, um die dringend notwendigen AHV-Reformen voranzutreiben.

Unser Kanton kann diese Steuerreform mit dem höheren Anteil an der Bundessteuer kostenneutral umsetzen. Dies bedeutet keine Umverteilung der Steuerlasten von den Unternehmen auf die Bevölkerung, also keine Erhöhung der privaten Steuerrechnungen von uns Zugerinnen und Zuger. Stimmen Sie am kommenden 19. Mai der Steuerreform und AHV-Finanzierung (Staf) zu – Ja zum Erhalt unserer Arbeitsplätze und Ja zur Stabilisierung unserer Altersvorsorge.

Daniel Stadlin, Kantonsrat, Co-Präsident GLP Kanton Zug, Zug

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