Menzingen
620'000 Franken für die Gottschalkenbergstrasse

Die Strasse zwischen Finstersee und dem Mülibach ist in einem schlechten Zustand. An der Gemeindeversammlung vom Montag, 14. Juni, wird über einen Kredit zur Sanierung entschieden.

Harry Ziegler
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Der Gottschalkenberg ist ein beliebtes Ausflugsziel. Die Verbindungsstrasse zwischen dem Menzinger Ortsteil Finstersee und dem Gebiet Mangeli/Gottschalkenberg/Raten wird auch von Landwirtschaftsbetrieben und dem kantonalen Forstdienst genutzt. Sie ist allerdings in einem schlechten Zustand, wie eine Zustandserhebung zeigte. Der Gemeinderat Menzingen beantragt deshalb an der Gemeindeversammlung vom Montag, 14. Juni, einen Kredit von 620'000 Franken zur Sanierung der Strasse.

Neben grösseren Rissen und Belagsschäden seien auch Rutschtendenzen erkennbar, heisst es in der Vorlage des Gemeinderates. «Die Strassengeometrie», so der Gemeinderat, «wird grundsätzlich beibehalten, es sollen jedoch zusätzliche Ausweichstellen geschaffen werden.»

Strasse während Sanierung gesperrt

Geplant ist – sollte das Kreditbegehren angenommen werden – die Strasse zwischen Frühling und Sommer 2022 zu sanieren. Dafür muss aus Sicherheits- und Platzgründen die Strasse für den Durchgangsverkehr komplett gesperrt werden. Eine Umleitung ist über das Gebiet Mangeli/Gottschalkenberg vorgesehen.

Die Traktanden

Folgende Traktanden stehen auf dem Programm der Gemeindeversammlung vom Montag, 14. Juni (20 Uhr, Sporthalle Ochsenmatt): Protokoll der Gemeindeversammlung vom 25. November 2020; Rechnung 2020; Sanierung Gottschalkenbergstrasse – Kreditbegehren; neuer «Konzessionsvertrag» mit der WWZ AG; Revision Reglement Schulzahnarzt-Dienst; Kenntnisnahme Stand Planung gemeindliche Bauten; weitere Informationen aus dem Gemeinderat.

Allerdings kann die Sanierung der Strasse nicht über den Rahmenkredit Strassenunterhalt abgerechnet werden, weil die Summe der Kosten über 500'000 Franken liegt. Das macht ein separates Geschäft, über das die Gemeindeversammlung entscheidet, nötig. Der Kredit geht zu Lasten der Investitionsrechnung.

Konzessionsvertrag muss angepasst werden

Wie alle Zuger Gemeinden hat auch Menzingen einen Konzessionsvertrag mit der WWZ AG. Nun muss die Gemeinde Menzingen, wie alle anderen Zuger Gemeinden auch, diesen den politischen und gesetzlichen Gegebenheiten anpassen. Dies vor dem Hintergrund der Strommarktliberalisierung. Zudem gilt es auch das Reglement über den Schulzahnarzt-Dienst zu revidieren. Hier sind kleinere Anpassungen an die neue Tarifstruktur notwendig.

Die Gemeinde hat eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die die gemeindlichen Bauten überprüft. Bereits jetzt ist klar, dass der vorhandene Schulraum nicht mit dem Bevölkerungswachstum mithalten kann. Die Versammlung wird von den verschiedenen Abklärungen in dieser Sache in Kenntnis gesetzt. Der Gemeinderat informiert weiter auch über die Ortsplanungsrevision und die Luegeten AG.