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MENZINGEN: Die Schule Finstersee kommt vors Volk

Der Gemeinderat musste bezüglich Schulraumplanung über die Bücher gehen: Von ehemals drei Machbarkeitsstudien soll nun nur noch eine durchgeführt werden.
Ob die Schule Finstersee geschlossen wird, entscheiden die Menzinger im kommenden Herbst. (Bild: Maria Schmid (4. Mai 2016))

Ob die Schule Finstersee geschlossen wird, entscheiden die Menzinger im kommenden Herbst. (Bild: Maria Schmid (4. Mai 2016))

Die Schulraumplanung der Gemeinde Menzingen geht in die nächste Runde. Denn an der nächsten Gemeindeversammlung am 31. Mai unterbreitet der Gemeinderat der Bevölkerung eine neue Vorlage. Nun soll für die Schulareale Ochsenmatt/Sonnengrund und Marianum/Eu/Villa Neudorf eine gemeinsame Machbarkeitsstudie erstellt werden. Über die Zukunft der Schule Finstersee solle die Bevölkerung im Herbst dieses Jahres an einer Urnenabstimmung entscheiden, teilt der Gemeinderat mit.

Im November 2016 sah der Plan des Gemeinderates aber noch anders aus. Er beantragte einen Kredit von 340 000 Franken für drei Machbarkeits­studien. Dabei sollten die drei Schulareale – ein Neubau im Dorfzentrum, Sonnengrund und Finstersee – je mit einer Studie geprüft werden. Die Vorlage war das Ergebnis aus einem Mitwirkungsverfahren, an dem rund 40 Menzinger teilgenommen hatten. An der Gemeindeversammlung vom 23. November stellte aber die CVP einen Rückweisungsantrag. Die Bevölkerung schickte damit den Kreditantrag des Gemeinderats mit 94 zu 32 Stimmen zurück an den Absender. «Durch diese Rückweisung haben wir natürlich Zeit verloren», sagt Gemeindepräsident Peter Dittli (FDP).

Gemeinderat arbeitet weiter an der neuen Vorlage

Mit dem neuen Antrag soll nun nur noch eine Machbarkeitsstudie erstellt werden: «Damit setzen wir örtliche und zeitliche Prioritäten, so wie es die Bevölkerung gewünscht hat», erläutert Dittli das Vorgehen. «Wir haben uns seit der Gemeindeversammlung intensiv Gedanken gemacht.» Für den Gemeindepräsidenten steht aber fest: «Wir dachten, dass wir nach dem Mitwirkungsverfahren auf dem richtigen Weg seien, doch leider kam der Rückweisungsantrag durch.» Nun arbeitet der Gemeinderat weiter an der neuen Vorlage. Denn damit sollen auch die Forderungen der CVP berücksichtigt werden. Für die weitere Bearbeitung der Schulraumplanung ist eine Arbeitsgruppe unter der Leitung von Gemeindepräsident Peter Dittli verantwortlich.

Eine Studie für zwei Schulareale

Der Neubau im Dorfzentrum ist damit nicht vom Tisch. «Dieser bleibt Bestandteil der Machbarkeitsstudie.» Da es sich jetzt aber nur noch um eine Machbarkeitsstudie für die beiden Schulareale Ochsenmatt/Sonnengrund und Marianum/Eu/Villa Neudorf handle, «hat der Gemeinderat eine neue Richtung eingeschlagen, die dem Wunsch der Bevölkerung folgt.» Wie hoch die Kosten dafür werden, sei aber noch nicht ausgearbeitet worden.

Im Herbst soll die Bevölkerung separat an der Urne über die Frage entscheiden, ob der Standort Finstersee beibehalten oder geschlossen werden soll.

Andrea Muff

andrea.muff@zugerzeitung.ch

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