MENZINGEN: Die SVP denkt über ein Rayonverbot nach

Auf die erste Entrüstung folgt der Vorstoss: Die geplante Notunterkunft für Asylbewerber in Menzingen ruft zwei SVP-Kantonsräte auf den Plan.

Drucken
Teilen
In diesen Militärbaracken sollen die Asylsuchenden untergebracht werden. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

In diesen Militärbaracken sollen die Asylsuchenden untergebracht werden. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Die SVP-Kantonsräte Karl Nussbaumer (Menzingen) und Kantonalpräsident Stefan Schleiss (Steinhausen) reichten eine Interpellation zur Unterbringung von Asylbewerbern im Kanton Zug ein.

Die SVP-Vertreter stossen sich daran, dass ab November in Menzingen eine Notunterkunft für 100 Asylsuchende eröffnet wird (Neue ZZ vom Freitag). Leute aus Konfliktgebieten wie Somalia, Eritrea, Irak und Sri Lanka sollen in den ehemaligen Militärgebäuden auf dem Gubel untergebracht werden. Bekannt wurde zudem, dass der Kanton plant, in der Liegenschaft des Kantonalen Gymnasiums in Menzingen eine kantonale Asylunterkunft einzurichten.

In ihrer Interpellation fordern sie vom Regierungsrat mündliche Antworten auf 14 Fragen: Unter anderem wollen sie wissen, wie die Direktion des Innern sicherstellen wolle, «dass durch die Unterbringung von Asylbewerbern im selben Gebäude wie die Tagesschule Elementa und das Kantonale Gymnasium Menzingen der Schulbetrieb nicht beeinträchtigt» werde.

Die Fragen zielen aber auch auf ein Rayonverbot für diejenigen ab, die in der Notunterkunft untergebracht würden.

Chantal Desbiolles

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Zuger Zeitung.