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MENZINGEN: Ökihof ist bereit für den Betrieb

Das grosse Projekt befindet sich auf der Zielgeraden. Damit geht auch die Zeit des 30-jährigen Provisoriums zu Ende.
Carmen Rogenmoser
Werkhofleiter Daniel Etter in der Halle des neuen Ökihofs in Menzingen. (Bild Stefan Kaiser)

Werkhofleiter Daniel Etter in der Halle des neuen Ökihofs in Menzingen. (Bild Stefan Kaiser)

Carmen Rogenmoser

Batterien, Glühbirnen, Kaffeekapseln und Glas auf der linken Seite, PET-Flaschen, Karton, Papier und Bauschutt auf der rechten: Die entsprechenden Fässer, Kisten und Mulden stehen bereit. Noch sind sie leer, doch das wird sich bald ändern. Denn bereits am nächsten Dienstag, 16. August, wird der neue Ökihof an der Industriestrasse 11 in Menzingen eröffnet. Dann ist Schluss mit dem unübersichtlichen Provisorium beim Marianum. Neu können die Menzinger ihre Ware in einer überdachten Halle entsorgen. Dort kann man mit den Autos direkt hineinfahren. Standplätze sind gekennzeichnet, genauso wie Fusswege. Von Chaos keine Spur mehr. Das viele Holz und die hellen Farben der hohen Halle laden förmlich zum Entsorgen ein. Endlich hat auch Menzingen eine angemessene Entsorgungsstelle. Dessen ist sich auch Werkhofleiter Daniel Etter bewusst, er findet das ganze Projekt eine «gefreute Sache».

Trennung von Öki- und Werkhof

Der Ökihof ist aber nur ein Teil. Auch der Werkhof wird an die Industriestrasse ziehen. Drei Gebäude, bestehend aus Ökihof, Lagerhalle und Haupthalle des Werkhofs, sind in rund eineinhalb Jahren entstanden. «Die Trennung von Öki- und Werkhof gehörte von Anfang an zum Konzept», erklärt Martin Kempf, Bauchef in Menzingen. Die Ökihofbenutzer und die Werkhofmitarbeiter sollen sich nicht in die Quere kommen.

Die Fertigstellung erfolgt einige Monate später als geplant. Schuld daran ist der instabile Boden, der gepfählt werden musste. «Das hat viel Zeit gekostet», sagt Kempf. Das Budget von rund 11 Millionen Franken konnte hingegen eingehalten werden. «Vorher und nachher kann man nicht vergleichen», meint er weiter. Denn auch der Werkhof sei seit eh und je ein Provisorium gewesen. Die Maschinen, Werkstätten und Lager des Werkdiensts waren an rund sieben Standorten in der ganzen Gemeinde verteilt gewesen. «Nun haben wir alles unter einem Dach.» Die Organisation werde jetzt sicher einfacher. Die Lagerhalle ist bereits eingeräumt. Hier stapeln sich Festbänke, Marktstände, Leuchtpfosten für den Winter, Abfalleimer, Strassenschilder und vieles mehr. «Alles ist bodeneben und mit dem Stapler erreichbar», freut sich Daniel Etter.

Solarstrom wird bald angeschlossen

Der Umzug habe bis jetzt sehr gut geklappt. Als Letztes sind die Werkstatt und die Büros des Werkdienstes im Hauptgebäude an der Reihe. Auch die Fotovoltaikanlage ist noch nicht ganz fertig. «Nächste Woche wird der Strom dann aber ins Netz gespeist.» Die Idee, dass auf den Dächern Solarstrom produziert werden soll, kam in Menzingen gut an. Betrieben wird die Anlage von der Ägerital Energie Genossenschaft (AeEG). Die 390 000 Franken in Anteilscheinen sind ohne Probleme zusammengekommen. Eine Anzeige vor dem Ökihof wird die Stromleistung dokumentieren. Auf dem neuen Areal gibt es zudem weitere Besonderheiten zu finden: So gibt es eine Aufladestation für Elektrofahrzeuge und eine Entleerungsstelle für sanitäre Anlagen von Wohnmobilen. Bereits ist das neue Gebäude schon bewohnt: In der holzigen Dachkonstruktion wurden Schwalbennester angebracht und daneben Fledermauskästen. Auch die sollen hier einen Platz haben.

Der Abschluss des Projekts wird am Samstag, 17. September, mit einem Tag der offenen Tür gefeiert. Von 10 bis 16.30 Uhr wird die Bevölkerung zur Besichtigung aller Räumlichkeiten eingeladen.

Hinweis

Die Öffnungszeiten des neuen Ökihofs sind wie folgt: Dienstag von 9 bis 11.45 Uhr, Mittwoch von 13.30 bis 16.45 Uhr und am Freitag von 14 bis 18.45 Uhr. Ab dem 24. September wird er zudem jeden zweiten und letzten Samstag im Monat von 8.15 bis 11.45 Uhr offen sein.

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