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MENZINGEN: Sicherheit in Asylunterkunft gibt jetzt zu reden

In rund einem Jahr sollen Asylbewerber auf dem Gubel einziehen – am Montag nehmen Experten die Anlage unter die Lupe.
Luc Müller
Wird am Montag diese Anlage auf dem Gubel mit Vertretern von Bund und Kanton besichtigen: der Menzinger Gemeindepräsident Roman Staub. (Bild: Archiv Christof Borner-Keller / Neue ZZ)

Wird am Montag diese Anlage auf dem Gubel mit Vertretern von Bund und Kanton besichtigen: der Menzinger Gemeindepräsident Roman Staub. (Bild: Archiv Christof Borner-Keller / Neue ZZ)

Ab Frühling 2015 sollen Asylbewerber in der Militäranlage auf dem Gubel wohnen. Rund ein Jahr vor dem Einzugstermin führen Vertreter von Bund, Kanton und der Gemeinde Menzingen am nächsten Montag eine Ortsbegehung durch. Die Anregung dazu kommt von der Zuger Polizei, die eine Risikobeurteilung vornehmen will. Fragen zum Sicherheitsdienst und der Hausordnung sollen besprochen werden.

«Es geht um die gegenseitige Information bezüglich der baulichen Sanierung der Unterkunft», erklärt Thomas Sägesser, Generalsekretär der Direktion des Innern. Auch baubetriebliche Sicherheitsmassnahmen sind ein Thema. Die Infrastruktur stellt das eidgenössische Departement für Verteidigung (VBS) zur Verfügung, das Besitzer der Anlage auf dem Gubel ist.

Der spätere Betrieb der Asylunterkunft obliegt dem Bundesamt für Migration (BFM). Die Militärunterkunft wird maximal für drei Jahren für Asylbewerber genutzt – davor und danach wird die Anlage als militärische Truppenunterkunft dienen. Die Anlage soll als Wartezentrum für maximal 120 Personen betrieben werden. Das heisst, die Flüchtlinge haben sich schon in einem anderen Land um Asyl beworben. Gemäss Dublin-Abkommen müssen diese Asylbewerber in jenes Land zurückgeschickt werden, in dem sie den ersten Antrag gestellt haben.

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