MEXIKO-GRIPPE: Zug bereitet sich auf Massenimpfungen vor

Die Zuger Gesundheitsdirektion wappnet sich gegen die Pandemie. Ein Impfkon­zept ist bereits parat.

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(Symbolbild Nadia Schärli/Neue LZ)

(Symbolbild Nadia Schärli/Neue LZ)

Neu ist, dass bei den geplanten Impfun­gen im Herbst – wenn der vom Bund georderte Impfstoff gegen die Mexiko-Grippe auch in Zug eintreffen soll – auch Massenimpfungen möglich sein werden. Wie Kantonsarzt Rudolf Hauri erläutert, liegen mehrere Impfkonzepte parat.

«Je nachdem, in welchen Mengen die Impfdosen geliefert werden», so Hauri, «können wir in speziell zur Verfügung gestellten Gebäuden der Zuger Gemeinden Massenimpfungen durchführen.» Seien die Liefermengen kleiner, könnte man die Impfungen an die Hausärzte delegieren.

«Wird sehr viele Fälle geben»
Derweil bereiten sich auch immer mehr Unternehmen auf die drohende Pandemie vor. Die Zugerland Verkehrsbetriebe etwa haben ihre Buschauffeure bereits mit Hygienemasken ausgestattet.

Zudem können sich künftig die Fahrgäste mit Desinfektionsmitteln im Bus vor einer Ansteckung schützen. Eine sinnvolle Massnahme. Denn laut Gesundheitsdirektor Joachim Eder «wird es wohl auch in Zug sehr viele Mexiko-Grippe-Fälle geben.»

Wolfgang Holz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Zuger Zeitung.