«Mir gefällt das Ursprüngliche und Einfache»

Das erste Mittelalterfest auf der Burg Zug lockte am Sonntag viele Besucher an. Nicht nur Kochtöpfe und Kräuterhexen sorgten für Stimmung.

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Begeistert behauen Kinder beim Mittelalterfest in der Burg Zug Steine. (Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ)

Begeistert behauen Kinder beim Mittelalterfest in der Burg Zug Steine. (Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ)

Edle Ritter, zarte Burgfräuleins, ein gegrillter Schweinskopf und viel Musik. Keine Frage, hier hat das Mittelalter Einzug gehalten. Einen Sonntag lang zeigt sich das Areal um die Burg Zug ganz im Glanz des 15. Jahrhunderts. Das fasziniert und lockt auch schon mal ausserkantonale Besucher an. «Wir sind die totalen Mittelalterfans», sagt Michaela Glauser aus Goldau und zeigt stolz auf ihr mittelalterliches Gewand.

Im Burggraben hämmern zwei Schmiede auf einer Kopie des «Excalibur aus dem Zugersee» herum. Die kleinen Kinder gucken staunend auf das halb fertige Schwert und halten sich dabei die Ohren zu. Beim Marktstand nebenan geht es ruhiger zu und her. Eine mittelalterliche Dame demonstriert die alte Kunst des Versiegelns, daneben gibt es kleine Geldbeutelchen aus Leder zu kaufen, und etwas weiter abseits liegt auch schon der Duft von frischen Kräutern in der Luft: «Ich bin gerade dabei, eine mittelalterliche Rheumasalbe herzustellen», sagt Amary Kyburz aus Thalheim.

Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ
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Authentizität wird auf diesem Mittelalterfest gross geschrieben. Im Burghof spielt die mittelalterliche Ländlerkapelle «Mirabilis» mit traditionellen Volksinstrumenten aus der Schweiz des 13. und 14. Jahrhunderts. Zu Sackpfeife und Trommelschlag tanzt die Gruppe «Exploramus» mittelalterliche Tänze und animiert die Besucher zum Mitmachen. Bald schon drehen sich Kinder und Erwachsene gleichermassen im Kreis und erleben aktiv ein Stück mittelalterlichen Alltag. Begeistert lobt Helen Graber aus Cham nach dem Tanz noch etwas atemlos die Musik: «Mir gefällt das Ursprüngliche und Einfache», schwärmt sie.

Sabina South

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Zuger Zeitung.