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MISS ZENTRALSCHWEIZ: Laura Müller aus Baar: «Schönheit ist mehrschichtig»

Am 27. April wird im Pilatusmarkt Luzern die Miss Zentralschweiz 2018 gekürt. Zu den Finalistinnen gehören auch zwei Zugerinnen: Livia Wyss aus Menzingen und Laura Müller aus Baar.
Sabrina Tanner
Die Miss-Zentralschweiz-Kandidatinnen, Livia Wyss und Laura Müller. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 1. März 2018))

Die Miss-Zentralschweiz-Kandidatinnen, Livia Wyss und Laura Müller. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 1. März 2018))

Sabrina Tanner

redaktion@zugerzeitung.ch

«Humorvoll, sozial, authentisch» und «offen, ehrlich und hilfsbereit», so würden sich Laura Müller und Livia Wyss beschreiben. Die beiden Zugerinnen sind sich einig, dass Schönheit nicht nur mit dem Äusseren, sondern auch viel mit Persönlichkeit und Ausstrahlung zu tun hat. «Schönheit ist mehrschichtig. Wenn die äussere Schönheit nicht zum Inneren passt, wirkt das Auftreten nicht authentisch und die Person uninteressant, gar fad», findet Laura Müller.

«Bei einer Schönheitswahl ist das äussere Erscheinungsbild ein wichtiger Ansatzpunkt – aber nicht der Einzige», erklärt die 20-jährige Livia Wyss. Als Laie in diesem Metier habe sie realisiert, wie komplex die Aufgaben eines Models sind. «Ein Lächeln allein genügt da nicht.» Sich mit «High Heels» in aufrechter Position locker fortzubewegen und sich ansprechend zu präsentieren, will geübt sein. «Das Modeln ist für mich eine spannende Erfahrung, und ich habe noch viel zu lernen bis zur Wahl», so die angehende Fachfrau Gesundheit.

Anders sieht dies die 25-jährige Laura Müller. Gepflegtes Aussehen ist in ihrem Beruf als Coiffeuse unumgänglich. «Ich empfinde Schönheit als Privileg. Wenn man sich für eine Schönheitswahl anmeldet, ist man sich bewusst, dass viel Wert auf das Erscheinungsbild gelegt wird.» Die Baarerin hat vor der Miss-Zentralschweiz-Wahl bereits einige Erfahrungen im Modelbusiness gesammelt und stand für Shootings vor der Kamera. Durch die ersten Modelaufträge sei der Gedanke an eine Teilnahme aufgekommen. Die Tatsache, dass sie sich unter den zehn Finalistinnen befindet, bestärke ihren Wunsch eines Model-Lebens.

Für Livia Wyss hingegen ist diese Branche neu, sie habe bisher aber gute Erfahrungen mit der Show gemacht. «Es ist aufregend.» Sie sei immer sehr interessiert gewesen und habe im Voraus bereits über eine Teilnahme nachgedacht, sich jedoch nicht getraut, das Anmeldungsformular auszufüllen.

Die Anmeldung erfolgte bei beiden Finalistinnen aus eigener Hand, sie wurden aber im Voraus vermehrt von Leuten aus dem Umfeld auf die Wahl angesprochen. Unterstützung bekommen die beiden von ihren Familien und Freunden. «Mein Umfeld gibt mir konstruktive Rückmeldungen, Lob und Tipps», sagt Laura Müller.

Die beiden fühlen sich in den Wahlvorbereitungen wohl. «Die Finalistinnen vertreten eine enorme Bandbreite an Persönlichkeiten, jede hat das gewisse Etwas, was sie einzigartig macht.» Trotz der Vielfalt sei die gegenseitige Unterstützung gross. «Von Konkurrenzkampf ist nicht viel zu spüren, die Stimmung ist sehr freundschaftlich», so Laura Müller. Die eigenen Chancen einzuschätzen, sei aber schwierig. Über das Krönchen würden sich beide freuen und das Amt der Miss Zentralschweiz mit viel Charisma vertreten.

Catwalk-Training und Ausbildungstage

Doch schon rund zwei Monate vor der Wahl sind ihre Terminkalender gut gefüllt. Für Livia Wyss eine Herausforderung: «Im Gesundheitswesen mit unterschiedlichen Arbeitszeiten und Wochenenddiensten braucht es eine sorgfältige Planung und Organisation, damit man allen Aufgaben und Terminen gerecht werden kann.» Beispielsweise stand am vergangenen Wochenende ein Catwalk-Training an, und weitere Ausbildungstage sind geplant.

Für Laura Müller ist die Koordination der Termine hingegen einfacher zu bewältigen, da sie als selbstständige Coiffeuse ihre freie Zeit selber einteilen kann. Ihr privates Ziel ist die Etablierung und Weiterbildung in ihrem Beruf. Modeljobs aber sind auch in Zukunft willkommen. Livia Wyss beendet im nächsten Sommer ihre Ausbildung als Fachfrau Gesundheit und wird dann die Weiterbildung zur Pflegefachfrau in Angriff nehmen. Aber auch sie schliesst Modelaufträge in Zukunft nicht aus.

Neben dem vollen Terminkalender finden die Zugerinnen im Fitness einen Ausgleich. «Es ist wichtig, sich fit zu halten, aber ich schätze sehr, dass man bei der Miss-Zentralschweiz-Wahl keinen Supermodel-Körper haben muss. Es wurden keine Masse genommen, keine Kilo-Regeln gesetzt.» Es herrsche kein grosser Körperdruck. «Ein gesundes Körperbild ist eine wichtige Voraussetzung», so Livia Wyss. «Diese Tatsache mache den Wettbewerb so sympathisch.»

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