Mit Falschgeld ins Zuger Nachtleben

In einem Ausgangslokal hat ein Mann mehrmals mit gefälschten Euro-Noten bezahlt. Er konnte ermittelt werden und muss sich nun vor der Staatsanwaltschaft verantworten.

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Die sichergestellten falschen Euroscheine.

Die sichergestellten falschen Euroscheine.

Bild: Zuger Polizei

(haz) In der Nacht auf Sonntag, 26. Januar, hat ein laut Mitteilung der Zuger Strafverfolgungsbehörden Mann in einem Ausgangslokal in der Stadt Zug gesamthaft 12 Mal mit einer gefälschten 50 Euro-Note seine Getränke bezahlt. Der Schwindel wurde zu später Stunde bei der Abrechnung festgestellt und der Polizei gemeldet. Die polizeilichen Ermittlungen führten die Einsatzkräfte schliesslich zu einem 27-jährigen, im Kanton Schwyz wohnhaften, Kosovaren.

Bei der von der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug angeordneten Hausdurchsuchung wurde eine weitere, gefälschte 50 Euro-Note gefunden und sichergestellt. Der mutmassliche Betrüger wurde laut Mitteilung vorübergehend festgenommen und befragt. Anschliessend wurde er aus der Polizeihaft entlassen. Wie der 27-Jährige in den Besitz der gefälschten Noten gekommen ist, ist Gegenstand der laufenden Untersuchungen.

Möglicherweise weitere Noten im Umlauf

Es kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden, dass in den Tagen zuvor bereits gefälschte Noten in Umlauf gebracht wurden. Die Polizei bittet das Personal um die nötige Aufmerksamkeit bei der Entgegennahme von Geldnoten. Verdächtige Wahrnehmungen, die im Zusammenhang mit dem Falschgeld stehen, sind umgehend der Polizei unter Telefon 041 728 41 41 zu melden.