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Zuger Messe: Mit Freude Energie sparen

Mit dem interaktiven Stand «Swiss Energy Tour» an der Zuger Messe sensibilisiert die Stiftung Big Effects die Besucher für das Thema Energiesparen. Und sie appelliert an die Eigenverantwortung.
Nils Rogenmoser
Andreas Brand erklärt Alois und Hans Meier (von links), wie man Energie im Haushalt spart. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 25. Oktober 2018))

Andreas Brand erklärt Alois und Hans Meier (von links), wie man Energie im Haushalt spart. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 25. Oktober 2018))

Lösche ich konsequent jedes Mal das Licht, wenn ich das Zimmer verlasse? Stelle ich jeweils das Wasser in der Dusche ab, um mich einzuseifen? Ist das Auto wirklich notwendig, um zur Arbeit zu kommen? Das alles sind berechtigte Fragen, die mit der persönlichen Routine zusammenhängen.

Die Energiestrategie 2050 ist an der Urne angenommen worden und impliziert, dass Energiesparen und die Minimierung von CO2-Emissionen immer wichtiger werden. Dies beginnt schon in den kleinen Alltagshandlungen, wie Laure Schönenberger Ruffieux, Kommunikationsverantwortliche der Fribourger Stiftung Big Effects, betont: «Ich vermisse leider die Dringlichkeit im Alltag ein wenig – das Thema wird zwar ernst genommen, die Eigenverantwortung jedoch oft etwas abgeschoben. Auch wäre es wichtig, Kinder bereits in der Schule und zu Hause mit dem Thema zu sensibilisieren.»

Gratis-App gibt Tipps zum Energiesparen

Stolz präsentiert Schönenberger Ruf­fieux die Gratis-App Energy Coach, welche Alltagshandlungen zum Energiesparen ohne Komfortverlust vorschlägt. So rät die App Schweizern wärmstens zum Trinken von Leitungswasser, das oft besser als Wasser aus der Flasche wäre: «Im Durchschnitt zeigt die App auf, dass jährlich Einsparungen bis über 100 Franken und – noch wichtiger – 33 Kilogramm CO2 gemacht werden können. Durch die Erfassung von Daten über das eigene Haus werden individuelle Investitionen vorgeschlagen, die zum effizienten Energiesparen beitragen, was meiner Meinung nach revolutionär ist.»

Energiesparen wird an der «Swiss Energy Tour»-Ausstellung von den Verantwortlichen vorgelebt – so werde während der gesamten Woche derselbe eigene Plastikbecher benutzt. Nicht umsonst hat man sich das Motto «Small Causes, Big Effects» auf die Fahne geschrieben.

Energiesparen ist keine Einbusse an Lebensqualität

Werner Halter, Präsident der Stiftung, erklärt die Strategie: «Wir versuchen den Besuchern nicht moralisierend nur mit nackten Zahlen entgegenzutreten, sondern verbinden Sachlichkeit mit Emotionalität. Die Leute sollen Lust verspüren, Energie zu sparen, und lernen hier am Stand, dass dies keine Einbusse an Lebensqualität mit sich trägt – im Gegenteil.» Einschlägig-interessante Infografiken und Modelle unterstreichen dieses Statement.

Halter ist der Meinung, dass rund um das Thema ein guter Informationsstand herrscht: «Die Medien informieren heute in guter Qualität – leider wurde früher oft etwas alarmierend berichtet.» Vor allem im Bereich der Mobilität bestehe noch viel Potenzial in der Schweiz, so Halter. «Die Technologie ist kein Problem. Um aber beispielsweise Elektroautos massentauglich zu machen, muss der Schweizer seine Gewohnheiten ändern, was Zeit brauchen wird.»

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