Theater: Mit Sexentzug zum Frieden

Die Zuger Spiillüüt bringen in dieser Saison «Lysistrate», das wohl bekannteste Werk des griechischen Dichters Aristophanes, auf die Bühne.

Andreas Faessler
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Die Zuger Spiillüüt bei den Proben zu «Lysistrate».

Die Zuger Spiillüüt bei den Proben zu «Lysistrate».

Bild: PD

Die antike Komödie handelt von Frauen in Athen und Sparta, die es satthaben, dass ihre Männer sich seit Jahren bekriegen. Unter Lysistrata als Anführerin verbarrikadieren sich die Athener Frauen auf der Akropolis und verweigern ihren Männern fortan den Sex. Mit diesem Druckmittel wollen sie die Streithähne dazu bringen, Frieden zu schliessen. Ob ihnen das gelingt? Immerhin sind es nicht nur Männer, die ein Verlangen nach Körperlichkeit verspüren...

Mit dem Stück greifen die Spiillüüt eine zeitlose Thematik auf – die Diskussion um das Verhältnis zwischen den Geschlechtern. Angereichert mit viel Situationskomik und einer nicht immer vornehmen Wortwahl, verspricht das Bühnenstück einen überaus heiteren Abend mit Tiefgang. Katharina Schneebeli führt Regie. Sie hat die Fassung von Hansjörg Schneider auf die Zuger Spiillüüt zugeschnitten.

Die Premiere im Theater im Burgbachkeller in Zug findet statt am Freitag, 17. Januar, um 20 Uhr. Weitere Spieldaten und Tickets unter www.zuspi.ch. Reservationen werden auch telefonisch (041 729 05 05) oder per E-Mail (info@burgbachkeller.ch) entgegengenommen.