Mit Sonnenenergie gegen das Littering

Seit kurzem stehen in der Stadt Zug zwei Abfallkübel mit Solarpanels. Bewähren sie sich, könnten sie bald flächendeckend anzutreffen sein.

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Schluckt und presst: «Dräkpräss» am See. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Schluckt und presst: «Dräkpräss» am See. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

«Big Belly Solar» – ein neckischer Name für einen Abfallkübel. Das Modell der Firma Dräksak Service in Emmen macht ihrem aufgedruckten Namen alle Ehre: Im Bauch der Hightech-«Dräkpräss» hat das 7- bis 15-Fache an Abfall Platz wie in einer herkömmlichen Mülltonne. Möglich macht dies eine mit Solarenergie betriebene integrierte Presse, die den Abfall jeweils aufs Kleinstformat zusammendrückt, wenn ein gewisses Füllmass erreicht ist.

Seit zwei Monaten stehen in der Stadt Zug zwei dieser Abfalleimer – einer bei der Rössliwiese, ein anderer beim Schiffssteg. «Wir versprechen uns davon, dass die Personen, die ihren Abfall ordentlich entsorgen wollen, dies auch tun können. Das ist eine wichtige Massnahme im Kampf gegen Littering», sagt Nicole Nussberger, Departementssekretärin beim Bauamt. Seit der Inbetriebnahme würden die Behälter rege genutzt, und die betrieblichen Erfahrungen seien gut, fügt sie an. Bevor die Stadt jedoch entscheiden sollte, derartige Systeme flächendeckend anzuschaffen, müssten erst weitere Erfahrungen gesammelt und eine entsprechende Strategie entwickelt werden.

Andreas Fässler

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zuger Ausgabe der Zentralschweiz am Sonntag.