Leserbrief

Mit Verunsicherung reagiert

«Definitives Aus für Chamer Wärmeverbund», Ausgabe vom 15. Januar

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Viele unserer Kundinnen und Kunden haben mit Verunsicherung auf den Titel des Berichts reagiert. Die WWZ betonen, dass sie keine ihrer bestehenden Wärmeverbünde einstellt – im Gegenteil: Wir engagieren uns für den Ausbau dieser für die Energiezukunft bedeutenden Versorgungslösungen.

Mit Blick auf Cham werden wir zum einen in den nächsten Monaten die Energiezentrale des seit 1990 bestehenden Nahwärmeverbunds Cham Zentrum modernisieren und den Anteil erneuerbarer Energie, die wir aus der Lorze gewinnen, erhöhen. Zum anderen sollen die Chamer Quartiere, die in der Nähe der geplanten Transportleitung des Wärmeverbunds Ennetsee liegen, dereinst Abwärme der Kehrichtverbrennungsanlage Perlen versorgt werden. Die Leitungsführungsvarianten ab Rotkreuz über Hünenberg und Cham bis in die Äussere Lorzenallmend sind zurzeit in Abklärung.

Den Ausbau von umweltfreundlichen Wärme- und Kälteverbünden wollen wir in Anlehnung an das Energieleitbild des Kantons Zug vorantreiben. Ziel ist es, den Anteil fossiler Brennstoffe, die heute für Heizung und Warmwasser eingesetzt werden, im Sinne der Klimazukunft bedeutend zu reduzieren.

Marcel Fähndrich, Leiter Wärme & Kälte WWZ, Zug