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Leserbrief

Mit Wahlversprechen die Welt retten

Zur aktuellen Klimadebatte und zur CO2-Steuer

Der Klimastreik hatte gerade eine kleine Pause, es war Streetparade in Zürich. Hunderttausende tanzten, konsumierten tonnenweise Drogen und freuten sich des Lebens. Von Klimawandel und Panik keine Spur. Die Klimastreiker kommen aber wieder, dazu versuchen die Grünen mit den passenden Wahlversprechen die Welt zu retten. Allerdings müsste ehrlicherweise die CO2-Steuer so hoch sein, um etwas zu bewirken, dass die Hälfte der Bevölkerung sich keine Flugreisen in die Ferien mehr leisten könnte. Das aber geht nicht, schliesslich würde es hauptsächlich die Wenigerverdienenden und damit Wählerschaft von Links-Grün treffen und das ist nicht das Ziel.

Also fordert man ein bisschen CO2-Steuer, die nichts bewirkt und auch nicht schmerzt, aber die Gegner auf den Plan ruft. Damit kann man dann behaupten, die anderen seien schuld, wenn das Klima sich erwärmt. Präsentiert man sich selber als Heilsbringer, ohne etwas zu verändern, irgend jemanden einzuschränken und schon gar nicht das Klima zu verändern. Ehrlich wäre anders, aber wer will schon vor den Wahlen der eigenen Klientel mitteilen, dass sie sich einschränken oder mehr bezahlen soll? Ein wenig CO2-Steuer, die dann umverteilt wird, damit die sogenannt sozial Schwachen mehr vom Kuchen bekommen, das klingt gut. Nur verhindert es weder Flugverkehr noch Klimaerwärmung. Aber das kann man vor lauter Klimageschrei nicht hören, man ist euphorisiert von den Kindern auf der Strasse. Ja, die sollen endlich was tun, bloss sich selber einschränken, auf keinen Fall.

Karl Künzle, Menzingen

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