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Leserbrief

Mitarbeiterbeteiligung der Stadler Rail zeugt von Unternehmertum

«Für Ethos-Präsident Rudolf Rechsteiner hat der Börsengang von Stadler Rail einen faden Beigeschmack», Ausgabe vom 16. April

Rudolf Rechsteiner, SP-Politiker und Präsident der Ethos-Pensionskasse, findet, dass 150 Kadermitarbeiter der Stadler Rail eine Wertsteigerung ihrer Aktien beim Börsengang ihres Unternehmens nicht verdient hätten. In dieser Aussage schimmert wohl insbesondere seine linke politische Einstellung und vielleicht auch etwas Missgunst durch. Etwas mehr wirtschaftliches Verständnis eines Pensionskassenverwalters wäre wünschenswert. Durch die Aktien sind diese Mitarbeiter direkt am langfristigen Erfolg ihres Unternehmens beteiligt, jedoch auch allfällige Kursverluste in Zukunft werden sie hinnehmen müssen. Das sollte eigentlich im Interesse einer Pensionskasse als Anleger sein.

Weiter scheint Rudolf Rechsteiner zu vergessen, dass der Börsenwert des gesamten Unternehmens mit oder ohne diese Mitarbeiteraktien in etwa gleich gross ist, denn der Wert einer Aktie ergibt sich aus dem Gesamtwert, dividiert durch die Anzahl Aktien. Da der Unternehmer Peter Spuhler die Aktien vor dem Börsengang zugeteilt hatte, ist der Mehrwert, den die Mitarbeiter erzielen durften, also nicht zu Lasten der Anleger ausgefallen, sondern auf Kosten des Patrons Spuhler. Da liegt ein grosser Unterschied zu ausufernden Beteiligungsprogrammen einiger schon lange an der Börse kotierter Grosskonzerne, die dann zu Lasten der Anleger gehen.

Peter Letter, FDP-Kantonsrat, Oberägeri

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