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GEWOBA Projekt nimmt nächste Hürde

Die Wohnbaugenossenschaft Gewoba Zug plant den Bau eines Mehrfamilienhauses im Baurecht auf Gemeindegrund. Mitte 2020 sollen neun preisgünstige Wohnungen bezugsbereit sein.
Cornelia Bisch
Eine grosse Dachterrasse und Grünflächen im Garten werden allen Bewohnern zur Verfügung stehen. (Bild: Visualisierung: PD)

Eine grosse Dachterrasse und Grünflächen im Garten werden allen Bewohnern zur Verfügung stehen. (Bild: Visualisierung: PD)

Das Projekt eines Mehrfamilienhauses der Wohnbaugenossenschaft Gewoba Zug in Steinhausen hat eine nächste Hürde genommen. An der Mitgliederversammlung der Genossenschaft wurde es grossmehrheitlich gut geheissen. «97 der anwesenden 110 Stimmberechtigten befürworteten das Vorhaben», berichtet Präsident Urs Niederberger.

Diskutiert wurde an der Versammlung darüber, warum keine Balkone und kein Kellergeschoss vorgesehen sind. Lediglich kleine Nischen mit Staketengeländern vor den raumhohen Fenstern können fürs Auslüften von Textilien oder Ähnliches genutzt werden. Jedoch wird eine grosse Dachterrasse sämtlichen Bewohnern zur Verfügung stehen. «Darüber hinaus gibt es rund ums Haus Grünflächen, die für Sitzplätze und dergleichen nutzbar sind.»

Massnahmen gegen Vereinsamung

Laut Urs Niederberger entspricht dieses Konzept genau der Philosophie der Wohnbaugenossenschaft Gewoba Zug. «Wir möchten eine neue Art des Zusammenlebens in Mehrfamilienhäusern pflegen mit gemeinsamen Bereichen, wo der gegenseitige Kontakt und Austausch gepflegt werden kann. ‹Gemeinsam, statt einsam›, ist unsere Devise.»

Individuelle Kellerabteile gibt es im hinteren Bereich des Erdgeschosses, vom übrigen öffentlichen Raum durch eine Tür getrennt. Eine Tiefgarage ist nicht vorgesehen. «Wir werden darauf achten, möglichst Mieter ohne Auto zu berücksichtigen.» Wer eines besitzt, muss den Nachweis eines Stellplatzes in einer Tiefgarage der Umgebung erbringen.

Erstes Projekt ausserhalb der Stadt

Die Genossenschaft hat 606 Mitglieder und ist vor allem in der Stadt Zug tätig. Das Projekt in Steinhausen ist das erste ausserhalb der Stadtgrenzen. Es wird auf dem Grundstück Nr. 330 der Gemeinde realisiert. Diese tritt der Genossenschaft die Parzelle für eine Laufzeit von 100 Jahren im Baurecht ab.

Das bestehende Gebäude an der Goldermattenstrasse 25 ist Eigentum der Einwohnergemeinde Steinhausen und bereits 59 Jahre alt. Der bauliche und energetische Zustand des Hauses ist laut Angaben der Behörden sehr schlecht. Geplant ist nun der baldige Abriss des Gebäudes und ein Neubau mit neun Ein-, Zwei- und Drei-Zimmer-Wohnungen, welche zu Preisen zwischen 900 und 1600 Franken vermietet werden. Ab Juni 2020 sollten die Wohnungen bezugsbereit sein. «Nächste Woche wird die Baueingabe erfolgen», so Niederberger. «Im Moment sind wir gut auf Kurs.»

Sämtlichen Bewohnern des alten Objekts habe die Gemeinde bereits eine andere Wohnmöglichkeit vermitteln können. «Das ist für uns eine grosse Erleichterung.» Für die Eigentümer der benachbarten Liegenschaften habe die Genossenschaft im Beisein von Behördenvertretern und des Architekten Ende Juni eine Infoveranstaltung durchgeführt. «Dabei konnten viele offene Fragen beantwortet und das Projekt mit den Fachleuten im Detail besprochen werden. Wir glauben, grossmehrheitlich auf Wohlwollen seitens der Nachbarschaft gestossen zu sein», stellt Niederberger fest.

Es wird bereits eine Liste von Mietinteressenten bei der Wohnbaugenossenschaft Gewoba geführt. Bedingung für die Aufnahme auf der Liste ist die Genossenschafts-Mitgliedschaft. Die Interessenten werden aus erster Hand informiert.

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