MOBILITÄT: Wohin mit all den Autos?

Zug ist der kleinste Vollkanton der Schweiz. Doch aufgrund seines Reichtums sind immer mehr Autos auf den Strassen unterwegs.

Wolfgang Holz
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Stau in der Zuger Vorstadt. (Symbolbild Neue ZZ)

Stau in der Zuger Vorstadt. (Symbolbild Neue ZZ)

Bereits jetzt ist Zug der Kanton mit der drittgrössten Fahrzeugdichte in der Schweiz. In den nächsten zwei Jahren durchbricht der kleine Kanton wohl die «Schallmauer», und mehr als 100'000 Fahrzeuge werden mit einem ZG-Kennzeichen unterwegs sein. Das ist eine Herausforderung für die Verkehrsplaner.

Zwar hat Baudirektor Heinz Tännler in den letzten Jahren mehrere Verkehrsprojekte aufgegleist, die dazu beitragen werden, den Verkehr zu verflüssigen. Doch reicht das? Die Fahrzeugwachstumsraten gehen davon, dass im Jahr 2030 rund 130'000 Fahrzeuge im Kanton Zug unterwegs sind.

Alternativ-Grüne wie Kantonsrat Martin Stuber von der AGL hat andere Visionen: «Wir müssen natürlich die ÖV-Infrastruktur durch einen weiteren Schienenausbau verbessern, das Rollmaterial muss optimiert werden.»

Es wäre laut Stuber auch höchste Zeit, in Zug endlich autofreie Quartiere einzuführen. «Langfristig gesehen müssen zudem raumplanerisch die starken Pendlerströme von und nach Zug eingedämmt werden – indem die Wege der Leute zur Arbeit einfach kürzer werden.»

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