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MORGARTEN: Eine Fasnacht mit Leckerbissen

Die Hauptseer Fasnacht ist mehr als nur ein Umzug. Beim anschliessenden Bühnenspiel wird eine Aussicht ins rechte Licht gerückt.
Susanne Holz
Lance Armstrong und seine Helfer waren in Morgarten zu Gast. (Bild: Christian H. Hildebrand)

Lance Armstrong und seine Helfer waren in Morgarten zu Gast. (Bild: Christian H. Hildebrand)

Die Harmoniemusik im Schottenkaro marschiert vorneweg. Viele Fasnachtslustige säumen den Strassenrand in Morgarten – und ab und zu fährt sogar ein Bus vorbei. Der Wagen der Fasnachtsgesellschaft Morgarten macht dann das diesjährige Motto klar: «Schöne Aussicht Hauptsee» steht darauf – die «Hauptseer-Sicht» ist gefragt wie noch nie.

Doch zunächst einmal geben die Kleinen den Ton an: Zwerge ziehen vorbei. Und dann gibt sich ein Agent die Ehre – der Agent schlechthin. Ein Wagen feiert «50 Jahre James Bond», gefeuert wird mit Mandarinen. Eine unblutige Angelegenheit, nur die eine oder andere Mandarine, die im Schnee am Strassenrand landet, färbt diesen leicht orange. Als die Herren im schwarzen Anzug vorbei sind, sieht das Auge plötzlich Grün: Das können nur die Papageno aus Oberägeri sein, die ihre Instrumente nicht zum Krächzen, sondern zum flotten Klingen bringen. Die Papageno noch im Ohr, kündigt sich ein weiteres Jubiläum an. Dieses Mal nicht das eines Top-Agenten, sondern das eines Top-Insekts. Die Biene Maja wird 100! Ein kleiner Grashüpfer verkündet dieses stolz auf einem Schild, während Karel Gotts unvergessene Hymne auf das freche Bienchen über die Strasse und wohl bis weit über den See tönt: «Und diese Biene, die ich meine, nennt sich Maja ...» Passend dazu werden kleine Bienchen im Leiterwagen gezogen, und grosse Bienen verteilen Süsses und Blütenstaub aus ihren Honigkörben. Da findet sich so mancher Schaulustige in einem Kleid aus gelben Konfetti wieder.

Bild: Christian H. Hildebrand / Neue ZZBild: Christian H. Hildebrand / Neue ZZ
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Fasnacht in Morgarten

Doping-Hexenküche

Sodann ists an der Zeit für eine Verabschiedung: «Goodbye Space Shuttle» prangt in grossen Lettern am nun vorbeiziehenden Wagen, auf dem aber ganz zukunftsträchtig Osterglocken gezüchtet werden. Ein Trommelwirbel kündigt gleich darauf ein ganz spezielles Gebräu an: Auf diesem Wagen köchelt es gefährlich, ein Teufelchen rennt zudem nebenher. Und als zwei Velorennfahrer den Wagen säumen, ist klar: Hier ist die Doping-Hexenküche in Aktion. An dieser ganz besonderen Bar wird Hochprozentiges gespritzt – und trotzdem, das Teufelchen in Rot ist meist schneller als die im gelben Trikot.

Grosse Köpfe (nicht rote) präsentieren nun die Möschtliblöser aus Unterägeri. Ganz gruusig kurz darauf die Rossbärghöxä: Mit spitzen Hüten und bösen Blicken entführen sie ein Mädchen vom Strassenrand, stecken es in eine Badewanne und baden es in grünen Konfetti. Zum Trost heissts anschliessend «I believe I can fly». Denn auf einem weiteren Wagen kämpfen Astronauten mit einem grossen Ballon, und wer Glück hat, bekommt ein Red Bull in die Hand gedrückt.

Zur Aussicht gibts Harz

Dieser Umzug war sehenswert. Hörenswert ist hinterher das Bühnenspiel beim Morgarten-Denkmal. Fasnachtspräsident Raphael Isabel eröffnet es. Präsident bereits im dritten Jahr, aber noch kein bisschen müde, ist seine Rede lang und heiter. Was die Sicht betrifft, so meint das Oberhaupt passend zum aktuellen Motto: «Dafür hetts ja e super Ussichtsplattform im Grindelegg obä gä, näbscht de tolle Ussicht chasch bi dem Handlauf grad no e hüfe Spiesse und Harz mitheinaä.»

Nicht harzig, sondern süss ist nach dem Bühnenspiel das, was die Kinder mit nach Hause nehmen dürfen. Und wen es noch nicht nach Hause zieht, der ist gut aufgehoben in den vielen Bars und Restaurants mit Musik und Tanz – bis tief in die Nacht.

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