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MORGARTEN: Noch fehlt Geld fürs Festspiel

Die Vorarbeiten für die 700-Jahr-Feier laufen programmgemäss ab. Das Musik- und Theater­spektakel ist aber noch nicht in trockenen Tüchern.
Freddy Trütsch
Zur Zeit herrscht Stille beim Morgarten-Denkmal. (Bild: Leserbild Eugen Verhar, Oberägeri)

Zur Zeit herrscht Stille beim Morgarten-Denkmal. (Bild: Leserbild Eugen Verhar, Oberägeri)

Freddy Trütsch

Schwyz und Zug haben beschlossen, den 700. Jahrestag der Schlacht am Morgarten erstmals in der Geschichte gemeinsam zu feiern, obwohl man sich früher bei der Zusammenarbeit ziemlich schwer getan hat. «Doch das ist Vergangenheit», betont Regierungsrat Beat Villiger, der den Kanton Zug in der Organisation vertritt. «Wir haben uns für einen gemeinsamen Auftritt entschlossen.» Man sei sich auch schnell einig geworden, wie die 700 Jahre gefeiert werden sollten. Villiger: «Wir haben einen Pflicht- und einen Kürteil.» Und wichtig sei auch, dass die Nachhaltigkeit garantiert sei. Zum Beispiel mit dem Informationszentrum in der Schornen oder dem Morgartenpfad.

Geplant sind während des ganzen Jahres aber noch weitere Aktivitäten wie der Tag der Jugend, das Volksfest mit Festakt (die Ansprache hält Bundesrat Ueli Murer) und Festumzug durch ­Oberägeri, die Armeeausstellung, die Flugshow mit der Patrouille Suisse, ein neues Lehrmittel Schweizer Geschichte, das Mittelalterfest sowie das Festspiel. Und bei diesem Musik- und Theaterspektakel harzt es bei der Finanzierung.

Gut 300 000 Franken fehlen noch

Während die über 100 Schauspieler bereits am Proben sind, sucht Beat Villiger noch immer Sponsoren. «Es war unser Anspruch, das Festspiel mit privaten Geldern zu finanzieren.» Doch dies scheint nun doch nicht ganz so einfach zu sein. Rund zwei Drittel des Budgets – man spricht von rund einer Million Franken – seien zwar beisammen, «ums letzte Drittel kämpfen wir momentan», erklärt Villiger. Sprich: Noch rund 300 000 Franken fehlen im Budget. Man sei mit verschiedenen Firmen und auch Stiftungen im Gespräch, so der CVP-Politiker. «Das Geld liegt nicht auf der Strasse».

Kultureller Höhepunkt zwingend

Hinterfragt er deshalb gar den Grundsatzentscheid, ein solches Festspiel aufzuführen? «Nein», sagt er, ohne eine Kunstpause zu machen. «Auch wenn dieses Musik- und Theaterspektakel kein Mussprojekt ist. Meiner Meinung nach ist bei einer 700-Jahr-Feier ein kultureller Höhepunkt ganz einfach zwingend.» Und wenn man dies professionell umsetze, dann koste dies halt auch etwas. «Wir sprechen hier von gut investiertem Geld.» Übrigens: Das Bundesamt für Kultur sei mit gutem Beispiel vorangegangen und habe einen namhaften Beitrag gesprochen. Private Institutionen seien gefolgt. Von den beiden Kantonen sei bisher noch kein Geld geflossen. «Aber», gibt Villiger zu bedenken, «vielleicht müssten sich die beiden Regierungen eine Beteiligung doch noch überlegen.» Zug unterstütze zum Beispiel sehr grosszügig seit vielen Jahren die Kultur in Zürich und Luzern. «Weshalb können wir nicht auch Geld im eigenen Kanton investieren?» Auf Panik machen will Beat Villiger nicht. «Ich bin guten Mutes, dass wir unser gestecktes Ziel erreichen werden.» Er vertraue darauf, dass verschiedene Firmen und Privatleute mit einem Beitrag dieses Festspiel unterstützen würden.

Mit den Vorarbeiten auf Kurs

Insgesamt, bilanziert Beat Villiger, sei man mit den Vorarbeiten auf Kurs. «Es ist schon vieles aufgegleist worden. Die Oberägerer, die für das Volksfest verantwortlich sind, leisten dabei hervorragende Arbeit.» Auf das Wochenende vom 19. bis 21. Juni dürfe man sich freuen, sagt Villiger. Für den Festakt beim Denkmal in Morgarten sind alle Kantone eingeladen. Am Festumzug zwischen Eierhals und Dorf werden rund 2000 Personen mitmachen und natürlich sehr viel Publikum anlocken. Villiger: «Das Ägerital kann von diesen Festivitäten sicher sehr profitieren. Das sind bleibende Werte.»

Mehr Infos unter www.morgarten2015.ch

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