MORGARTEN: Startschuss für Aufbau des Nideröst-Hauses

Das älteste bekannte Holzgebäude Europas, das Schwyzerhaus, wird wieder aufgebaut. Die Arbeiten sind im Zeitplan.

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Spatenstich für das Nideröst-Haus: Fränk Suter, Bauleitung; Adolf Lüönd, Gemeindepräsident Sattel; Erwin Horat, Präsident Morgartenstiftung; Markus Bamert, ehem. Denkmalpfleger Kt. Schwyz und Edgar Gwerder, Projektleiter 700 Jahre Morgarten. (Bild: PD)

Spatenstich für das Nideröst-Haus: Fränk Suter, Bauleitung; Adolf Lüönd, Gemeindepräsident Sattel; Erwin Horat, Präsident Morgartenstiftung; Markus Bamert, ehem. Denkmalpfleger Kt. Schwyz und Edgar Gwerder, Projektleiter 700 Jahre Morgarten. (Bild: PD)

So soll das Nideröst-Haus nach dem Wiederaufbau aussehen. (Bild: PD)

So soll das Nideröst-Haus nach dem Wiederaufbau aussehen. (Bild: PD)

Beim mittelalterlichen Schwyzerhaus handelt es sich um ein wertvolles Kulturgut und das älteste bekannte Holzgebäude Europas aus dem Jahr 1176. Der Aufbau am neuen Standort in der Schornen am Morgarten ermögliche es, Besuchern ganz real und unmittelbar in die Welt des Mittelalters einzutauchen, teilt die Morgartenstiftung am Mittwoch mit. Die zweigeschossige Konstruktion mit dem flachen «Tätschdach» ist typisch für ein mittelalterliches Wohnhaus der Region. Der Spatenstich erfolgte vor rund einer Woche, die Arbeiten sind im Zeitplan.

Die Stiftung tritt als Landbesitzerin und Bauherrin auf. Sie verfolgt den Zweck, als Treuhänderin der schweizerischen Schuljugend das historische Schlachtgelände von Morgarten als Stätte zum Gedenken zu erhalten und den kommenden Generationen als unveräusserliches Gut zu übergeben. Die Kosten für den Aufbau des Gebäudes belaufen sich auf 495'000 Franken. Erklärtes Ziel ist es, total 1 Million Franken zu sammeln.

Gemeinsam planen die Regierungen der Kantone Schwyz und Zug unter dem Titel «Morgarten 2015 - 700 Jahre Abenteuer Geschichte» verschiedene Aktivitäten und Feierlichkeiten zur 700-Jahr-Feier der Schlacht am Morgarten. Unter starkem Einbezug der Region, den Gemeinden Unterägeri, Oberägeri und Sattel, der Morgartenstiftung sowie der IG Morgarten und verschiedener Interessierter soll im Gedenkjahr 2015 Geschichte authentisch, zeitgemäss und mit bleibender schweizweiter Ausstrahlung erlebt werden können.

rem