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MORGARTEN: Viel Aufwand und viel Augenzwinkern

Farbenfroh startete auch in Hauptsee die goldene Fasnachtszeit. Mit Schalk und Scharfzüngigkeit wurde so manches und mancher auf die Schippe genommen.
Was Land und Leute derzeit beschäftigt, beschäftigte auch an der Hauptseer Fasnacht. Nur anders. (Bild: Patrick Hürlimann (20. Januar 2018))

Was Land und Leute derzeit beschäftigt, beschäftigte auch an der Hauptseer Fasnacht. Nur anders. (Bild: Patrick Hürlimann (20. Januar 2018))

Hält es, oder hält es nicht? Diese Frage beschäftigte am Samstagvormittag ganz Morgarten. Im Oberägerer Dorfteil stand der erste Fasnachtsumzug der Saison an. Dieser startete wie immer zur symbolischen Zeit um 13.15 Uhr – und die Mitglieder des achtköpfigen Vorstands konnten aufatmen: Das Wetter hatte noch nicht umgeschlagen. Folglich säumten zahlreiche Schaulustige die Strasse. Zu sehen gab es einiges: Angeführt von der Harmoniemusik Oberägeri folgte der Rat mit seinem eigenen Wagen zum Motto «Mier sind grüschtet». Angesprochen wurde damit die anstehende Renovation der Kirche St. Vitus. Orange um Orange warfen die acht in ihre violettfarbigen Anzüge gekleideten Mitglieder in die Menge. Für den Präsidenten Raffi Isabell war das ein besonderer Moment, führt er den Rat doch zum letzten Mal an. Auf die nächste Saison wird er den Posten abgeben.

Elf weitere Nummern folgten dem Vorstand. Die heimischen Wagenbaugruppen nahmen lokale und nationale Ereignisse auf die Schippe und gestalteten dazu aufwendige Sujets. So spielte der Oberägerer Hanfbauer etwa eine Hauptrolle, aber auch die Eröffnung der Stoos-Bergbahn wurde nachgespielt, inklusive Bundesrätin Doris Leuthard. Nach dem Umzug versammelte sich das Volk vor der Morgartenhütte und wartete gespannt auf das traditionelle Bühnenspiel. Scharfzüngig und pointiert berichteten der Vorstand und die Sprecher der Wagengruppen über die Geschehnisse des vergangenen Jahres. Einiges konnte da erfahren werden, und so mancher Morgärtler hörte wohl nicht nur gespannt zu, sondern hoffte auch, dass sein Missgeschick nicht den Weg bis zum Vorstand gefunden hat. Der einsetzende Schneefall konnte den Fasnächtlern da schon überhaupt nichts mehr anhaben, und die eigene kleine, aber nicht minder stimmungsvolle Fasnacht wurde bis in die frühen Morgenstunden weiter zelebriert. (red)

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