Motorschaden: Kam bei «Diesel» Normalbenzin?

Der 62-jährige Menzinger Johann-Ulrich Gabathuler hat an seinem Auto einen Motorenschaden in der Höhe von 5200 Franken erlitten. Dies, weil beim Dieseltanken möglicherweise normales Benzin in den Tank gelangt war.

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Hans Ulrich Gabathuler mit seinem aufgebockten Auto. (Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ)

Hans Ulrich Gabathuler mit seinem aufgebockten Auto. (Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ)

Gabathuler ist dem Schaden selber auf den Grund gegangen: Einen Tag vor dem Schaden, am 21. November, hatte er in Baar-Sihlbrugg bei der Coop-Tankstelle 44 Liter Diesel getankt. 120 Kilometer hatte er bis zum Schaden noch zurückgelegt.

Den Wagen haben auch eine Renault-Garage und ein neutraler Experte untersucht. Beim Abpumpen des Kraftstoffs wurde Benzin gefunden. Die Garage habe bestätigt, dass es üblich sei, dass ein Auto zunächst noch fahre, auch wenn Benzin im Dieseltank sei.

Mit der heutigen Technik sei es unmöglich, dass Kraftstoff an den Tankstellen falsch abgefüllt werde, erklärt Jürg R. Kretzer, Mediensprecher von der Coop Minraloel AG. Die Produkte-Erkennung verhindere ein falsches Abladen. "Wir haben die Unterlagen von der Tankstelle in Sihlbrugg geprüft", so Kretzer, "die Beweislage ist eindeutig. Man sieht auf dem Video, dass der Kunde Diesel tankt."

Luc Müller

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zuger Ausgabe der Zentralschweiz am Sonntag.