Müllchaos am Zugersee

Mit dem warmen Wetter wird die Seepromenade abends wieder zu einem beliebten Aufenthaltsort. Am Morgen danach liegt überall Abfall. Jetzt sieht der Stadtrat Handlungsbedarf.

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Frühmorgens am See in Zug: Abfall vom Freitagabend. Werkhof-Mitarbeiter Hans Zimmermann räumt die Rössliwiese auf. (Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ)

Frühmorgens am See in Zug: Abfall vom Freitagabend. Werkhof-Mitarbeiter Hans Zimmermann räumt die Rössliwiese auf. (Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ)

«Es sieht so aus, als würde ich nichts tun. Das ist das Schlimmste», sagt Thomas Schmid am frühen Samstagmorgen. Der Werkhof-Mitarbeiter ist mit sechs Kollegen an diesem Wochenende für die frühmorgendliche Putztour eingeteilt und weiss: Am Sonntag wird er das gleiche Szenario wieder antreffen.

Peter Roos, der Leiter des Werkhofs, sagt: «Wir müssen handeln. Denn die Stadt Zug gibt für die Putzaktionen unnötig Geld aus.» Zahlen will Roos aber nicht nennen. Für ihn steht vielmehr der nicht tolerierbare Missstand im Vordergrund.

Der Stadtrat Andreas Bossard (CSP) bezeichnet den Anblick des achtlos weggeworfenen Abfalls als «deprimierend». Zusammen mit seinem Stadtratskollegen und Bauchef André Wicki (SVP) und dem Werkhofleiter Peter Roos begleitete er am Samstagmorgen die Putzequipen bei ihrem Tagwerk.

Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ
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Mehr Personal für die Reinigungsarbeiten abstellen will Werkhofleiter Roos nicht. Stadtrat Wicki schlägt deshalb einen Strauss von Massnahmen vor. Darunter fallen für den SVP-Stadtrat Aufklärungs- und Erziehungsarbeit, Jugendarbeit vor Ort, vermehrte Patrouillen von Sicherheitskräften sowie Geldbussen.

Marco Morosoli

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zuger Ausgabe der Zentralschweiz am Sonntag.