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Muri: Das erste Motocross ohne den Gründer

Mit 140 Fahrern und vier Kategorien startet der Motorradsportclub am Pfingstmontag sein 44. Rennen. Erstmals stehen wieder Nachwuchsfahrer am Start.
Eddy Schambron
OK-Präsident Beat Gassmann (links) und Medienverantwortlicher Reto Keusch sind gelassen: «Das kommt gut». (Bild: Eddy Schambron)

OK-Präsident Beat Gassmann (links) und Medienverantwortlicher Reto Keusch sind gelassen: «Das kommt gut». (Bild: Eddy Schambron)

Es ist das 44. Motocross, das am Pfingstmontag in Muri gestartet wird, und das erste ohne seinen Gründer Fridolin Ender. Er ist am 20. März 88-jährig gestorben. «Aber er wird dabei sein», ist Beat Gassmann, OK-Präsident des traditionellen Pfingst-Rennens, überzeugt. Im Programmheft wird das Wirken von Ender gewürdigt. Und er hätte Freude am Programm, welches das Organisationskomitee auf die Piste bringt. In den Kategorien MX 2, Inter MX Open und Inter Sidecar kommen attraktive Fahrerfelder, insgesamt 140 Fahrer, zusammen. Alle Top-Fahrer der Schweizer Meisterschaften stehen am Startbalken.

Nach längerer Abwesenheit geht die Starterflagge auch wieder für den Nachwuchs hinunter: 40 Fahrer werden in der Kategorie Mini 85 starten. Sie sind zwischen 11 und 15 Jahre jung und werden zeigen, was sie drauf haben. Für die Jugendlichen ist das auch eine Chance, in diesem Sport Fuss zu fassen.

Der Motorradsportclub (MRSC) Muri ist eine eingeschworene Gemeinschaft, die jedes Jahr eine grosse Arbeit für die Durchführung des Motocross auf sich nimmt. Die Mitglieder präparieren eine anspruchsvolle, 1,5 Kilometer lange Strecke mit attraktiven Sprüngen, sichern sie mit 1800 Pfählen und rund 10000 Metern Seilen ab. Während der Rennen sorgen 35 Streckenleute für die Sicherheit, 15 Bauleute stehen bereit, auf der Piste immer für faire Bedingungen zu sorgen. Zehn Personen sind für die Zeitnahme und die Rennleitung zuständig, wie Reto Keusch, Medienverantwortlicher des Motocross Muri, ausführt. «Nicht zuletzt können wir auf weitere rund 150 Helferinnen und Helfer zählen, die dafür sorgen, dass Festwirtschaft, die Parkierung, der Billettverkauf und noch vieles weiter mehr funktionieren». Ohne sie wäre der Club, der 75 Mitglieder zählt, nicht in der Lage, diesen Anlass durchzuführen.

Erwartet werden bis 8000 Zuschauer

Das Motocross Muri ist ein beliebter Event. Im Durchschnitt besuchen ihn, je nach Wetter, zwischen 4000 und 8000 Personen. Es sind nicht nur die Rennen, die ihre Anziehungskraft ausüben. «Dieses Jahr haben wir beispielsweise in der Mittagspause auch eine Autogrammstunde mit dem Formel-3-Piloten Fabio Scherer eingebaut», erklärt Keusch. Und der Club legt Wert darauf, familienfreundliche Bedingungen zu bieten. Die Eintrittspreise liegen bei 20 Franken für Erwachsene (FMS-Mitglieder 18 Franken) und bei 7 Franken für Jugendliche zwischen 7 und 16 Jahren. Parkplätze sind gratis, ein Shuttlebus verkehrt ab Muri regelmässig zur Rennstrecke und zurück. Freien Eintritt gibt es übrigens am Pfingstsamstag zur Party ab 20 Uhr mit der Bluet- und Läberwürscht Country Band.

Gassmann und Keusch freuen sich schon jetzt auf den Pfingstmontag. «Und wir hoffen natürlich, dass das Wetter mitspielen wird.» Abgesagt werden musste das Motocross Muri übrigens bisher nur ein einziges Mal, als Dauerregen einen Start und seriöse Rennbedingungen verunmöglichte.

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