Muri heisst seinen 8000. Einwohner willkommen

Am Neuzuzügerabend gab es von Gemeindepräsident Hampi Budmiger ein Velo in den Murianer Farben.

Eddy Schambron
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Gemeindepräsident Hanspeter Budmiger (links) überreichte dem 8000. Einwohner, Oliver Bernheim ein Velo. Corinne Weibel, die 7999. Einwohnerin, erhielt einen Gutschein. Bild: Eddy Schambron

Gemeindepräsident Hanspeter Budmiger (links) überreichte dem 8000. Einwohner, Oliver Bernheim ein Velo. Corinne Weibel, die 7999. Einwohnerin, erhielt einen Gutschein. Bild: Eddy Schambron

Der 8000. Einwohner der Gemeinde Muri heisst Oliver Bernheim. Er lebt zusammen mit seiner Partnerin Corinne Weibel, der 7999. Einwohnerin, am Wiliweg. In die Luwa-Überbauung ist der 8001. Einwohner, Michael Hager, gezogen. Sie wurden am Neuzuzügeranlass von Gemeindepräsident Hanspeter Budmiger besonders geehrt.

Der Anlass wurde von insgesamt rund 100 neuen Murianerinnen und Murianern besucht.

Auch nächstes Jahr weiter auf Wachstumskurs

Die Gemeinde hatte 480 Menschen zum Neuzuzügeranlass eingeladen, die seit letzten Herbst ins Klosterdorf gezogen sind. «Das ist kein Rekord», machte Budmiger klar, «ähnliche Zahlen hatten wir schon im letzten Jahr. Und die Zahl der Neuzuzügerinnen und Neuzuzüger wird auch im nächsten Jahr ähnlich stattlich sein. «Muri wird auch im Jahr 2020 überdurchschnittlich wachsen». 1997 zählte Muri 6000 Einwohnerinnen und Einwohner. 14 Jahre später, 2011, wurde der 7000. Einwohner willkommen geheissen und nun, nur acht Jahre später, der 8000. Einwohner.

«Dieses Wachstum haben wir nicht gesucht, das hat sich so ergeben», sprach Budmiger auch die rege Bautätigkeit im Klosterdorf an. Allein dieses Jahr kamen in Muri rund 400 neue Wohnungen auf den Markt. Das Wachstum der Gemeinde lag seit dem Jahr 1997 bei durchschnittlich 1,2 Prozent pro Jahr, dieses Jahr werden es sogar zwei Prozent sein. Budmiger fügt zudem an: «Spannend ist, dass die ganze Zeit der Ausländeranteil mit 21 Prozent gleich blieb.»

Vermehrt möglichst ohne Auto durch das Dorf

Der 8000. Einwohner konnte ein Mountainbike in den Murianer Farben als Willkommensgeschenk mit nach Hause nehmen, die anderen zwei Geehrten einen Gutschein von Murikultur. «Wir vom Gemeinderat wünschen uns, dass man in Muri vermehrt zu Fuss oder mit dem Velo anstatt mit dem Auto unterwegs ist», erklärte Budmiger und machte so klar, dass ein Grossteil des Verkehrsaufkommens im Dorf «hausgemacht» ist.

Am Neuzuzügeranlass stellten die Gemeinderatsmitglieder ihre Ressorts vor, anwesend waren ebenso Vertreterinnen und Vertreter der Verwaltung, der Regionalpolizei, der Kirchen, der Fasnachtsgesellschaften, von MuriInfo, Murikultur oder des Elternvereins. Sie machten die neuen Einwohnerinnen und Einwohner mit dem breiten Angebot der Gemeinde bekannt.

«Muri ist so schön, dass immer wieder auch Weggezogene zurückkommen», fasste Budmiger die Vorzüge seiner Gemeinde in einem einzigen Satz zusammen.