Murimoos: Wieder schwarze Zahlen

Der Verein Murimoos werken und wohnen war 2019 erfolgreich.

Eddy Schambron
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Der Verein Murimoos verbucht einen Gewinn.

Der Verein Murimoos verbucht einen Gewinn.

Bild: PD

Nach einem Verlust von knapp 280000 Franken im 2018 erzielt Murimoos werken und wohnen für das Jahr 2019 einen Gewinn von 151552 Franken. Der Betriebsertrag liegt mit knapp 15 Millionen Franken knapp auf Vorjahresniveau, beim Personalaufwand wurde aber fast eine Million Franken eingespart. Auch konnten mit 1,1 Millionen Franken fast doppelt so viele Abschreibungen verbucht werden wie im Vorjahr.

Zum Teil wurden harte Massnahmen getroffen

«Die unangenehme Situation nach dem schlechten Jahresergebnis 2018 verlangte nach besonderen Massnahmen. So standen zwingend Optimierungen des Betriebes, der Kultur am Arbeitsplatz sowie von Investitionen über Spenden an», hält Vereinspräsidentin Heidi Schmid fest. Konkret ging es um Kündigungen, Lohnanpassungen und Anhebung der Arbeitszeit. Diese Massnahmen seien engagiert und erfolgreich umgesetzt worden. Daraus habe sich ein erfreuliches und ausgezeichnetes Ergebnis im 2019 ergeben, «welches mit viel Kraft, Ausdauer und Einsatzbereitschaft durch die Geschäftsleitung und deren Mitarbeitende erzielt wurde.»

Damit sei ein zukunftsorientiertes Zeichen mit nachhaltigen Auswirkungen für die Institution gesetzt worden. «Durch kompetente Entscheidungen und deren kontinuierliche Umsetzung konnte eine solide Basis für die zukünftige Entwicklung erarbeitet werden, welche uns jedoch weiter beschäftigen wird.» Geschäftsführer Michael Dubach schreibt, es sei unabdingbar gewesen, einschneidende Optimierungsmassnahmen umzusetzen. «Rückblickend hat sich die Energie gelohnt.» Das als unmöglich Eingeschätzte – ein leicht positives Betriebsergebnis und dank der Spendenakquise ein schönes Jahresergebnis – sei erreicht worden.

Auf schwierigem Weg in die Zukunft im «Murimoos»

Murimoos werken und wohnen will mit Sparmassnahmen aus den roten Zahlen kommen. Unter anderem erfolgten Kündigungen, die Arbeitszeit wurde auf 48 Stunden angehoben, und Investitionen reduzierte man auf ein Minimum.
Eddy Schambron