Museumsbeitrag soll Pflicht werden

Höhere städtische Beiträge an das Museum Burg lösen Unmut aus. Die andern Gemeinden im Kanton Zug sollen auch zum Zahlen verpflichtet werden.

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Das Museum Burg Zug. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Das Museum Burg Zug. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Mit den freiwilligen Beiträgen der Zuger Gemeinden an das Museum Burg Zug soll es vorbei sein: Der Grosse Gemeinderat der Stadt Zug ist einem Antrag der FDP gefolgt, dass bis 2015 ein Finanzierungsmodell ausgehandelt werden soll, bei dem die Gemeinden zu Beiträgen verpflichtet werden. Die FDP-Fraktion forderte an der Sitzung, die Beiträge an die Burg Zug seien einem Verteilschlüssel anzupassen, wie er auch bei anderen kantonalen Einrichtungen zur Anwendung kommt: Der Kanton bezahlt 60 Prozent der Kosten, die Zuger Gemeinden 40 Prozent, verteilt auf die Einwohnerzahl.

Der jährliche Beitrag, mit dem die Stadt einen Drittel der Betriebskosten deckt, wurde nur für die nächsten zwei Jahre genehmigt. Dieser ist allerdings um rund 72'000 Franken höher als bisher und beträgt neu 417'800 Franken. Grund für die Erhöhung ist hauptsächlich ein neues Kulturgüterdepot, das im Gegensatz zum bisherigen nicht mehr gratis zur Verfügung steht, sondern gemietet werden muss. Die erhöhten Beiträge an das Museum werden aber nur für die kommenden zwei Jahre gesprochen. Danach sollen die anderen Zuger Gemeinden in die Finanzierung eingebunden werden.

cv/bep

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Beitrag für Dauerausstellung in der Burg Zug

Wie die Zuger Staatskanzlei am Mittwoch mitteilt, bewilligt der Kanton Zug 321'408 Franken aus dem Lotteriefonds für die Neuausrichtung der Dauerausstellung im Museum Burg Zug. Damit übernimmt er 40 Prozent der Kosten. Der Hauptteil wird von der Stiftung und Privaten finanziert.