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Allenwinden: Die Feldmusik fährt den richtigen Kurs

Die Feldmusik hat an ihrem Jahreskonzert ein Feuerwerk an Melodien geboten. Es wurde zu einer kleinen Reise durch Europa.
Daniel Sattler
Unter der Anleitung des Dirigenten Daniele Giovannini spielt die Feldmusik Allenwinden in der heimischen Aula. (Bild: Stefan Kaiser (12. Januar 2019))

Unter der Anleitung des Dirigenten Daniele Giovannini spielt die Feldmusik Allenwinden in der heimischen Aula. (Bild: Stefan Kaiser (12. Januar 2019))

Eine Erinnerung an das, was man unter «Wärme, Meer und kühle Drinks» versteht, kann bei der momentanen Wetterlage Wunder bewirken. Das weiss auch die Feldmusik Allenwinden (FMA), die unter der Leitung ihres Dirigenten Daniele Giovannini den Konzertabend mit der dreisätzigen «Greek Folk Song Suite» von Franco Cesarini eröffnete. Das Stück des Tessiner Komponisten ist geprägt von verflochtenen Klängen in allen Registern sowie rhythmischen Gegensätzen und basiert auf Volksliedern und Volkstänzen aus dem alten Griechenland.

Cesarini habe in diesem Klassiker für Blasorchester die unterschiedlichen Charaktere der verschiedenen Sätze meisterhaft arrangiert, erklärte Giovannini. «Wie bei einem perfekten Bild, bei dem die Farben harmonieren.» Das Publikum in der Aula Allenwinden zeigte sich begeistert von dem musikalischen Abstecher in das Land von Sonne, Wein und Sirtaki.

So brandete am Freitagabend bereits nach der ersten Darbietung tosender Applaus auf. Doch danach ging es ebenso fulminant weiter, denn mit ihrer musikalischen Reise durch Europa boten die rund 50 Musiker ein Feuerwerk an Melodien: mal stimmungsvoll ins Herz schmeichelnde, mal schmissig in die Beine gehende.

Anspruchsvolle Fantasie

Die FMA begeisterte die Gäste unter anderem gleich im Anschluss mit Ferrer Ferrans «El Quijote» weiter. Mit der Fantasie um die Hauptfigur aus Miguel de Cervantes’ gleichnamigem weltbekanntem Roman. Während Bruno Schwegler einige Episoden aus dem Leben des «sinnreichen Junkers» und seinem treuen Gefährten Sancho Pansa erzählte, intonierte das Ensemble deren Abenteuer und liess das Publikum beinah leibhaftig am Kampf gegen die Windmühlen teilhaben.

«Ein anspruchsvolles Stück», bestätigte der musikalische Leiter. Der Beitrag dauerte rund 16 Minuten. Kürzer, aber nicht weniger beeindruckend, beendete die FMA den ersten Konzertteil dann mit der Brahms-Komposition «Ungarischer Tanz Nr. 5» (arr. R. Longfield).

Cornelia Simmen moderierte und erläuterte das abwechslungsreiche Programm. In diesem waren die stimmig vorgetragenen Melodien und die einwandfreien Rhythmuswechsel ein Beweis für die Harmonie zwischen den Musikern und dem Leiter. Jene Harmonie, die bei den brillanten Beiträgen der Jungmusikanten unter der Leitung von Doris Affentranger auch spürbar war.

Ehrungen für die lange Treue

Herausragend sind ebenfalls die Leistungen und langjährigen Mitgliedschaften, für die der Präsident der Feldmusik, Marco Andermatt, an diesem Abend folgende Mitglieder ehrte: Urs Murer und Andreas Theiler für 20 Jahre sowie Ursi Steiner für 15 Jahre aktives Mitspielen. Erich Theiler, Franz Murer und Alois Andermatt für 50 Jahre sowie Markus Bütler für 35 Jahre Zugehörigkeit zum Korps.

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