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Leserbrief

Mutlose Zückerlipolitik des Bundesrates

«AHV-Basar ist in vollem Gange», Ausgabe vom 29. Juni

Sinnbildlich für die mutlose Zückerlipolitik meinte Bundesrat Berset an der Pressekonferenz zur neuen AHV Scheinreform, er möchte nun endlich einmal eine AHV-Abstimmung gewinnen. Dementsprechend mutlos ist auch der Inhalt.

Ein wichtiger Eckpfeiler der Reform ist die längst überfällige Angleichung des Frauenrentenalters. Jedoch versüsst der Bundesrat die Angleichung mit Kompensationen im Wert von 800 Millionen. Die Bürgerinnen und Bürger dieses Landes haben vor gut einem Jahr aufgrund genau dieser Zückerlipolitik eine Reform der Altersvorsorge abgelehnt. Der Bundesrat scheint offensichtlich nichts daraus gelernt zu haben.

Mit der Erhöhung der Mehrwertsteuer um satte 1,5 Prozentpunkte auf 9,2 Prozent sind keine Probleme gelöst. So sprach Bundesrat Berset bei der Präsentation der aktuellen Reform bereits über eine neue Reform – schon im nächsten Jahrzehnt. Das mutlose abschieben der Probleme an Nachfolger ist egoistisch und verantwortungslos. Die Zeche werden die jungen und ungeborenen Menschen in diesem Lande zahlen. Dank des medizinischen Fortschritts steigt nicht nur unsere Lebenserwartung, wir sind im Alter auch deutlich fitter. Dadurch wird es möglich, länger zu arbeiten. Nutzen wir dieses Potenzial und arbeiten wir doch etwas länger, anstatt unser Portemonnaie ständig mit neuen Mehrwertsteuer-Prozenten zu belasten!

Gian Brun, Präsident Jungfreisinnige Kanton Zug, Kandidat Kantonsrat,
Hünenberg See

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