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Nach der Zerstörung blickt man vorwärts

Die Aufräumarbeiten nach dem Brand in der Ennetsee-Schreinerei sind auf Kurs. Es gibt allerdings noch viel zu tun.
Hansruedi Hürlimann
Geschäftsführer Florian Landtwing im stark beschädigten Gebäudeteil. Er ist zuversichtlich, dass bis Ende Jahr der Werkstattbereich wieder weitgehend einsatzfähig ist. (Bild: Stefan Kaiser, Cham, 3. September 2019)

Geschäftsführer Florian Landtwing im stark beschädigten Gebäudeteil. Er ist zuversichtlich, dass bis Ende Jahr der Werkstattbereich wieder weitgehend einsatzfähig ist. (Bild: Stefan Kaiser, Cham, 3. September 2019)

Beim Augenschein zusammen mit dem Geschäftsführer Florian Landtwing sind die Fortschritte bei den Arbeiten zur Instandstellung des Maschinenraums sichtbar. Was noch fehlt, sind die Maschinen, die wegen der Rauchgase derart gelitten haben, dass sie ersetzt werden müssen. Während dieser Gebäudeteil erhalten werden kann, sieht es im Bankraum nicht danach aus. Dort sind die Folgen des Brandes noch immer deutlich sicht- und auch riechbar. «Wir müssen für diesen Teil einen Neubau in Betracht ziehen», sagt dazu Landtwing, ein Vorhaben, das Zeit in Anspruch nimmt. Deshalb habe die Terminplanung für den Wiederaufbau im Moment Priorität, so der Geschäftsführer. Der Umstand, dass der Brand mitten in der Sommerpause ausbrach, kompliziert die Planung für die verschiedenen Bereiche der Firma.

Keine Kurzarbeit und Entlassungen

Es gibt trotz allem auch positive Aspekte. So hat die frühzeitige Alarmierung der Feuerwehr, die in der unmittelbaren Nachbarschaft zuhause ist, einen noch grösseren Schaden verhindert. Und auch die Möbelproduktion konnte dank der Zusammenarbeit mit Schreinerbetrieben im Kanton aufrechterhalten werden. «Wir waren und sind jedoch auf das Verständnis unserer Kunden angewiesen, wenn es Verzögerungen gibt», räumt Landtwing ein. Als positiv wertet er die Tatsache, dass alle Angestellten weiter beschäftigt werden können – und dies nicht nur mit Aufräumarbeiten. So stehen auch die sechs Mitarbeiter, die in der Montage tätig sind, weiterhin im Einsatz.

Eine Chance für Neuerungen

Die Abklärungen über die Brandursache, über die man im Moment noch nichts sagen kann, sind im Gang. Das gilt ebenso für die Verbindlichkeiten seitens der Versicherung. Wichtig ist für Florian Landtwing, dass die Firma die Qualität ihrer Produkte und Arbeit wahren kann. Diesem Anspruch sollten die Investitionen, die jetzt getätigt werden müssen, entgegenkommen. «Wir blicken vorwärts und rechnen damit, dass wir den Werkstattbereich bis im Dezember mehrheitlich in Betrieb nehmen können», sagt ein zuversichtlicher Geschäftsführer, der sich trotz sehr viel Arbeit noch Zeit für seine junge Familie nimmt.

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