Nach Lockdown: Die Ausstellung «Philipp Etter (1891–1977) – Der ewige Bundesrat» – Kabinettausstellung im Staatsarchiv Zug öffnet wieder

Das Coronavirus brachte das öffentliche und kulturelle Leben in den letzten Wochen zum Erliegen. Nun kehrt im Zuger Staatsarchiv etwas Normalität zurück.

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Bundesrat Philipp Etter posiert mit seiner Frau Maria Etter, geborene Hegglin und seinen Kindern und Enkelkindern vor seinem Berner Wohnhaus, undatierte Aufnahme um 1938.

Bundesrat Philipp Etter posiert mit seiner Frau Maria Etter, geborene Hegglin und seinen Kindern und Enkelkindern vor seinem Berner Wohnhaus, undatierte Aufnahme um 1938.

Bild: (KEYSTONE/PHOTOPRESS-ARCHIV/Str)

(haz) Am 17. Februar eröffnete das Staatsarchiv Zug in seinem Lesesaal die Kabinettausstellung «Philipp Etter (1891–1977). Der ewige Bundesrat». Sie thematisierte das politische und private Leben des ersten Zuger Bundesrats, dessen privater Nachlass im Staatsarchiv liegt. Die sorgfältig konzipierte und attraktiv gestaltete Ausstellung startete mit Erfolg. Sie erhielt in den Medien ein positives Echo, wurde gut besucht und die angebotenen Führungen hatten regen Zulauf. Am 16. März, fünf Wochen vor dem geplanten Ende, musste sie wegen der vom Bundesrat verfügten Massnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie geschlossen werden.

Anfragen in der Zwischenzeit zeigen ein weiterhin bestehendes Interesse an dieser Ausstellung. Deshalb hat das Staatsarchiv entschieden, die Ausstellung am Montag, 8. Juni, nach dem Ende der verfügten Beschränkungen für Archive und Museen, wieder zu eröffnen und voraussichtlich bis Oktober offen zu lassen. Auch sollen wieder Führungen durch Dr. Thomas Zaugg, Verfasser einer kürzlich erschienenen Biografie von Philipp Etter und Mitgestalter der Ausstellung, angeboten werden. Für die Ausgaben, die bei der Wiedereröffnung anfallen, stellt der Kanton einen Lotteriefondsbeitrag zur Verfügung.

Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten des Archivs und auf Voranmeldung unter info.staatsarchiv@zg.ch oder Telefon 041 728 56 80 zugänglich. Weitere Informationen zur Ausstellung sind auf der Webseite des Staatsarchivs zu finden.

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